10 Headbänga online
29.09.2021 Tribulation
29.09.2021 Queen Machine
30.09.2021 Parasol Caravan
30.09.2021 Mad Sin
01.10.2021 Fewjar
01.10.2021 Tanzwut
Reviews (10268)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Svarrogh

Interview:
Blutmond

Live-Bericht:
Die Happy

Video:
Manegarm
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Unlight kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Unlight - Death Consecrates With Blood

Unlight - Death Consecrates With Blood
Stil: Black Metal
VÖ: 30. Januar 2009
Zeit: 46:08
Label: Massacre Records
Homepage: www.unlight.org

buy, mail, print

Die deutschen Schwarzmetaller Unlight sind ein Beweis dafür, dass sich Kontinuität auszahlt. Hatte das Debut Inferno (2005) schon gute Ansätze gezeigt, legte man zwei Jahre später mit Eldest Born Of Hell noch mal eine Schippe drauf. Nun, wieder zwei Jahre später, rotiert das dritte vollwertige Langeisen (die Jungs sind inzwischen von Heavy Horses Records zu Massacre gewechselt) in meinem Player und erfreut mich von Mal zu Mal mehr.
Ohne Umschweife und ohne große Vorwarnung bricht der Opener und Titelsong über einen herein. Flotter Uptempo Black Metal, der auch eine gehörige Seite Thrash mit aufweist. Nach dem anfänglichen Inferno wird das Tempo bis in den unteren Midtempobereich gedrosselt, bevor wieder mächtig Fahrt aufgenommen wird. "That Old Black Magic Spell" beginnt mit einem superben Thrash-Riff, das auch so mancher Szene-Größe gut zu Gesicht stehen würde. Danach geht es erst mal rasant weiter, ehe wieder Kurztrips in langsamere Gefilde unternommen werden. Schnell wird klar, dass Unlight viel Wert auf Abwechslung innerhalb der Songs legen. Auch wenn klar das Uptempo den Longplayer dominiert, so sorgen die bereits genannten Midtempopassagen für die nötige Abwechslung, oder auch für die Ruhe vor dem Sturm, je nachdem, wie man es sieht. Hinzu kommt, dass sich hier nicht nur ausschließlich am Black Metal orientiert wird, Unlight lassen auch hier und da Riffs aus dem Thrash und Black Metal in ihren Sound mit einfließen. Hört euch einfach "Dancing Upon The Bones Of A Naive Perception" an, bei dem besagte Riffs das groovende Midtempo im Song begleiten. Einzige Ausnahme stellt der Song "Enthrone Night" dar, der über flottes Midtempo nicht hinaus kommt, dafür aber mit einem ordentlichen Groove überzeugen kann.
Mit diesen Songs in der Hand und dem neuen Label im Rücken sollte es ein Leichtes sein, den Newcomer-Status abzustreifen und ganz vorne mitzumischen.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de