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Turmion Kätilöt - Pirun Nyrkki

Turmion Kätilöt - Pirun Nyrkki
Stil: Industrial
VÖ: 23. Juni 2006
Zeit: 35:26
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.turmionkatilot.com

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Also, hier kann man fast schon sagen, die spinnen die Finnen. Was haben sich Spinefarm denn hier an Land gezogen? Zumal wohl selbst das Label nicht genau Bescheid weiß über diese Band aus dem Norden Europas. Denn wie sonst ist die beiliegende Info zu deuten??? Lt. Labelinfo wurde die Band 2002 von MC Raaka Pee und DJ Vastapallo gegründet und hat bereits 1999 ihr erstes Album auf den Markt gebracht? Und das mir nun vorliegende Album anno 2001??? Ich seh hier nur Fragezeichen. Auch der Blick auf die Bandhomepage verschafft hier nicht eindeutig Klarheit, ist sie doch komplett in finnisch verfasst. Naja, wenigstens kann herausgefunden werden, dass das Debut Hoitovirhe im Jahre 2004 das Licht der Welt erblickte. Nachdem weitere Releases seitdem nicht zu verzeichnen sind, handelt es sich also bei Pirun Nyrkki um Album Nummero due.

Was erwartet und nun jedoch bei dieser Scheibe? Die Finnen liefern hier eine Industrial Scheibe aus, die mich anfänglich an einen Bastard aus Rammstein und :Wumpscut: bzw. The Kovenant erinnert, was aber nur auf die ersten beiden Songs zutrifft. Der Opener "Mistä Veri Pakenee" ist ein flotter Midtempostampfer mit einer schönen EBM Note, der wahlweise entweder ins Beinkleid oder in den Nacken fährt. Das darauf folgende Titelstück beginnt recht hektisch, beruhigt sich dann aber und verwandelt sich ebenfalls in einen flotten Stampfer, der in den Clubs wohl für reichlich Bewegung sorgen wird. Zumal die Gesangslinie wirklich mitreißend ist.
Leider flacht die Scheibe im Anschluss schon arg ab. Vor allem Genießer stromverzerrter Gitarren kommen beim Rest des Materials kaum noch auf ihre Kosten, hier ist sehr große Toleranz gefordert, wenn man den Kompositionen etwas abgewinnen will. Vor allem "MTV/DNA" ist schon sehr Industrial bzw. Techno-lastig angelegt und kommt fast ganz ohne die geliebten Gitarren aus. "Härkä" kann man fast schon in die Noise Ecke schieben und nervt nach kurzer Zeit erheblich. Einzig versöhnlich kann am Ende noch "Verta Ja Lihaa" stimmen, dass mit seinen fast sieben Minuten Spielzeit deutlich länger ist als der Rest der Scheibe.

Freunde von Industrial sollten hier ruhig mal ein Ohr riskieren, doch hört euch lieber die ganze Scheibe an, bevor ihr den ersten beiden Songs erliegt, die wirklich geil sind. Den Rest braucht man nämlich nicht wirklich.

Ray

3 von 6 Punkten

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