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Zwielicht (NRW) - The Aphotic Embrace

Zwielicht (NRW) - The Aphotic Embrace
Stil: Progressive Black Metal
VÖ: 09. Februar 2024
Zeit: 47:11
Label: Van Records
Homepage: www.facebook.com/zwielichtbm

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Gut Ding will Weile haben. Dieses alte Sprichwort lässt sich nur zu gut auf die nordrhein-westfälische Band Zwielicht übertragen! Vom ersten Demo (Leibestod, 2006) bis zur ersten LP (With Love From Sinister, 2014) sind acht Jahre ins Land gestrichen, weitere zehn sollte es dauern, bis der geneigte Hörer nun mit dem Nachfolger The Aphotic Embrace beglückt wird. Kommerzieller Erfolg scheint also nicht unbedingt an oberster Stelle auf der Agenda der Black-Metaller zu stehen, obwohl sich genau dieser in Anbetracht der gebotenen Qualitäten durchaus einstellen könnte!

Die fünf zumeist überlangen Kompositionen nebst Intro und Interludium lassen sich wohl am besten als Progressive Black Metal beschreiben, der zwar niemals zu komplex wirkt, um den Faden zu verlieren, dem man aber dennoch seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken sollte. Denn nur dann lassen sich all die kompositorischen Feinheiten entdecken, die The Aphotic Embrace zu bieten hat!

Neben standesgemäßer Raserei stößt der Hörer immer wieder auch auf atmosphärische, misanthropisch wirkende Passagen, auf rockende Einsprengsel oder auf akustische Momente. Mitreißende Riffgewitter ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk und werden von ausgesprochen vielseitigen Vocals begleitet, die zwischen genretypischen Screams, gesprochenen Versen oder herausgeschrienen Emotionsausbrüchen wechseln. Auch das eine oder andere Sound-Sample lässt sich vernehmen, was die düstere und teils beklemmende Spielart von Zwielicht weiter anreichert und am Ende ein spannendes Hörerlebnis garantiert.

So hat sich die lange Wartezeit am Ende gelohnt! Fans des Debüts werden wohl ohnehin zugreifen, aber auch jene, die beispielsweise auf ältere Alben von Secrets Of The Moon stehen, sollten für Zwielicht ein Ohr riskieren. Zum Austesten empfiehlt sich das Lyric-Video des knapp neunminütigen "The Fallen Abbey", das durchaus einen repräsentativen Einblick in das Repertoire der Band zulässt.

Dagger

5 von 6 Punkten

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