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Hellsingland Underground - Endless Optimism

Hellsingland Underground - Endless Optimism
Stil: Blues Rock
VÖ: 02. November 2022
Zeit: 43:45
Label: Wild Kingdom
Homepage: www.hellsinglandunderground.com

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Nachdem das letzte Album A Hundred Years Is Nothing das Piano und den Synthesizer in den Vordergrund gerückt hatte, kehren Hellsingland Underground mit ihrem nunmehr sechsten Dreher wenigstens ein Stückchen weit zu ihren Roots zurück. Soll heißen: die Gitarren geben nun wieder vornehmlich den Ton an und der Hörer darf sich auf jenen bandtypischen Blend aus Country, Folk und Rock'n'Roll freuen, in den, wie schon vor knapp 15 Jahren, ein ordentlicher Schuss aus Lynyrd Skynyrd und vor allem der Allman Brothers Band geflossen ist.

So rocken gleich die ersten beiden Nummern "Young And Dumb" und "Red Number One" flott und fröhlich drauf los und liefern das, was man einst als nordischen Southern Rock definierte. Ganz so konsequent back to the roots ist Endless Optimism dann allerdings doch nicht, wie sich ab der dritten Nummer erweisen soll. Die Musiker sind eben auch ein paar Jährchen älter geworden seit ihrem selbst betitelten Debüt. So werden die Songs mit einem Mal deutlich ruhiger und verträumter, die Atmosphäre wird dichter und wärmer und die Band öffnet sich weiteren, vornehmlich bluesigen Einflüssen. "It Started With A Teardrop", welches den Reifeprozess der Band in seinen wirklich schönen, metaphorischen Lyrics dokumentiert, geht richtig unter die Haut und muss mit seinem Ohrwurm-Refrain an dieser Stelle zwingen als Anspieltipp gegeben werden. Dann noch ein kleines Aufbäumen im energetisch rockenden und rollenden "Old White Men" und es folgt eine Reihe von Songs, die ihren optimistischen Weg zwischen Früher und Jetzt suchen.

Vielleicht liegt es an einem einmaligen Konzerterlebnis im Jahr 2010, dass ich dem alten Zeug nachhänge und daher wohl auch mit dem letzten Albumdrittel nicht wirklich warm werden will. Damals waren die Schweden mit Madness & Grace auf Tour und spielten sich in einem winzigen Club in Oberbayern vor gerade einmal zehn Gästen förmlich den Allerwertesten ab, um im Anschluss von der Bühne zu springen und das Gespräch mit uns zu suchen, nachdem wir sie den gesamten Gig lang angefeuert hatten, als wären wir einhundert gewesen. Es sei den sympathischen Schweden zugestanden, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt haben und ich hoffe, dass es mir selbst an dieser Stelle auch verziehen sei, wenn ich noch etwas in Erinnerungen schwelge und mir die ersten beiden Nummern gleich ein weiteres Mal reinziehe...

Dagger

4 von 6 Punkten

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