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Interview

Interview mit The Omniscient Eye (30.11.2015)

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Nachdem uns sein erstaunliches Werk Shadowland beeindruckt hatte, baten wir Omniscient Eye-Schöpfer Bastian Kraus, uns Rede und Antwort zu stehen...

HH: Deine CD Shadowland hast du komplett in Eigenregie eingespielt, wie hast du das technisch bewerkstelligt?

Bastian: Da ich Schüler bin, ist mein Budget für Equipment leider sehr begrenzt, so dass ich versuche, aus dem was ich habe, das Bestmögliche herauszuholen. Das ist zum einen mein Fender-Mustang-Topteil, mit dem ich recht brauchbare Sound-Presets erzeugen konnte, zum anderen auch meine 7-Saiter-Peavey-Gitarre. Des Weiteren benutze ich für Aufnahme-Prozesse das Recording-Programm Cubase, bei dem ich mit Hilfe von genialen kostenlosen VST-Plugins z.B. ziemlich authentische Orchester-Arrangements programmieren konnte. Aber da ich ja genau weiß, wie es ohne große finanzielle Mittel ist, möchte ich mit der EP auch teilweise zeigen, dass man gar nicht so viel Geld benötigt, um zu einem annehmbaren Ergebnis zu kommen.

HH: Wie sind die Reaktionen auf Shadowland? Bist du zufrieden mit der Resonanz?

Bastian: Besser hätten sie nicht sein können! Es haben schon viele Leute eine CD gekauft und ich habe bis jetzt nur positive Kritik bekommen. Außerdem habe ich mich gefreut, dass ich dadurch viele Käufer dazu bewegen konnte, einmal aufmerksam Musik und Bilder auf sich wirken zu lassen, da auf meiner EP beide Komponenten in Wechselwirkung stehen.

HH: Noch vor wenigen Jahren war man als Musiker darauf angewiesen, von einer Plattenfirma produziert und promotet zu werden. Im Zeitalter der Digitalisierung und der sozialen Medien hat sich das deutlich gewandelt - mit der Schattenseite, dass jeder alles verbreiten kann. Wie siehst du das?

Bastian: Bei diesem Thema gibt es auf jeden Fall viele Vor- und Nachteile. Ich finde es zum Beispiel sehr gut, dass man als Musiker eine viel größere Chance hat, wahrgenommen zu werden - durch Youtube, Facebook und Co. Auf der anderen Seite darf man nicht übersehen, dass das Angebot an illegalen Musikdownloads so riesig ist und quasi alle Veröffentlichungen umfasst.

HH: Du beschreibst, dass die Musik immer in Zusammenhang mit deinen Bildern gesehen werden sollte, was hat dich zu dieser Kombination inspiriert?

Bastian: Ich bin ein ganz großer Fan von Konzept-Alben (vor allem im progressiven Metal), aber es gibt sie eben überwiegend mit Gesang, welcher die Geschichte erzählt. Ich wollte unbedingt ein instrumentales Konzeptalbum veröffentlichen, und um die Storyline verständlicher zu machen, beschloss ich, die Lieder mit zusammenhängenden Gemälden zu verbinden und damit die Story des Albums zu veranschaulichen.

HH: Beschäftigst du dich auch mit anderen visuellen Medien, z.B. Comics?

Bastian: Auf jeden Fall, ich liebe Comics und generell jede Kunst, mit der man Atmosphäre und Emotionen schaffen kann! Wobei ich eher in Richtung Graphic Novel tendiere. Fantasy-Games wie Skyrim oder Legend of Zelda und Filme wie Herr der Ringe oder Der Hobbit haben mich auch sehr inspiriert, vor allem ihre Soundtracks.

HH: Hat der Name des Projektes The Omniscient Eye eine besondere Bedeutung?

Bastian: Er bedeutet übersetzt "Das allwissende Auge" und kam mir bei meinem ersten Versuch, mit Aquarell-Techniken zu malen. Bei dieser Session entstand übrigens das Cover zu meiner EP Shadowland und der Name, unter dem das Projekt fortan lief.

HH: Du hast vorher schon in einer Metalcore-Band gespielt, warum konntest du deine Vorstellungen nicht dort umsetzen?

Bastian: Ich war in der Band Forgotten Chapter an den Drums tätig, doch da ich diese eigentlich nur nebenbei spielte und immer weniger Zeit für mein Hauptinstrument E-Gitarre hatte, beschloss ich, die Band zu verlassen. Außerdem war das die Zeit, in der ich anfing, fast ausschließlich Progressive Metal zu hören und bei mir für den normalen Metalcore gar kein Platz mehr war. Ich liebe die Jungs immer noch und wünsche ihnen viel Glück mit ihrem neuen Super-Drummer.

HH: Shadowland ist wie du schon gesagt hast ein rein instrumentales Konzeptalbum, willst du auf diesem Weg weitergehen oder wäre für dich auch wieder die Zusammenarbeit mit einer Band denkbar?

Bastian: Ich habe glücklicherweise sogar schon wieder eine Band gefunden, in der ich Gitarre spiele. Musikalisch geht es ein kleines bisschen in die Richtung von Shadowland, aber da dieses Mal nicht nur ich allein Einfluss auf den Sound habe und auch Stimme dabei ist, erwartet euch aber trotzdem etwas ganz anderes. Für weitere Updates kann man mir auf Facebook folgen. Mein Instrumental-Projekt werde ich auf jeden Fall trotzdem weiterführen!

HH: Wer sind deine musikalischen Vorbilder, bzw. welche Musik hörst du selbst? Bei welcher Band würdest du gerne mal einen Gig mitspielen?

Bastian: Mein absolutes Vorbild ist John Petrucci, der Gitarrist von Dream Theater. Dieser Typ ist kein Mensch, sondern ein Gott! Danach kommt Jason Richardson, ehemals Mitglied bei Born of Osiris und Chelsea Grin. Zu meinen Einflüssen zählen als erstes auf jeden Fall Dream Theater! Des Weiteren höre ich sehr gerne Chelsea Grin, Northlane, Obscura, TesseracT, Periphery, The Contortionist, The Black Dahlia Murder und Wintersun. Ich würde liebend gerne einen Gig bei Chelsea Grin mitspielen, aber ich glaube, wenn es ums neue Album geht, sollte ich lieber noch etwas üben...

HH: Was sind deine nächsten Ziele und Vorhaben?

Bastian: Ich konzentriere mich jetzt vor allem auf meine neue Band. Aber ein Ziel ist es auf jeden Fall, nächsten Sommer wieder eine instrumentale Solo-CD zu veröffentlichen.

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