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Interview

English VersionInterview mit Alestorm (23.10.2009)

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Diesen Sommer sind die Piraten und Jack Sparrow-Fanatiker Alestorm wieder aktiv gewesen und haben ihr zweites Album Black Sails At Midnight eingespielt. Dieses Werk übertraf ihr Debüt Captain Morgan's Revenge um Längen und so konnte sich die Truppe an die Spitze der Piraten-Metal-Szene setzen. Ein gut gelaunter Christopher Bowes, seines Zeichens Chef der Truppe und nebenbei auch noch Sänger, stand meinen Fragen mit viel Humor gegenüber und hat einiges aus dem Nähkästchen geplaudert.

HH: Hey, wie geht es dir und wie ist die Stimmung im Alestorm-Lager?

Christopher: Das Leben ist gut zu uns, Alestorm sind glücklich! Wir sind gerade von einer sieben Tage langen Feier auf dem Metalcamp in Slowenien zurück. Ich glaub auch, dass wir da gespielt haben, aber ich war zu betrunken, um mich zu erinnern.

HH: Euer zweites Album Black Sails At Midnight ist nun erhältlich, wie sind die Reaktionen seitens der Fans und Presse ausgefallen?

Christopher: Die Fans lieben es, die Songs gehen fantastisch runter. Ich kann es gar nicht erwarten, im Herbst auf Tour zu gehen und die neuen Songs für jeden zu spielen. Wir hatten auch ein paar schlechte Rezensionen in Magazinen, aber das war nur die Meinung von ein paar Journalisten. Wir sind eine Band, zu der nicht jeder Zugang findet.

HH: Ihr wart gemeinsam mit Grave Digger auf Tour und habt viele Festivals beackert. Wie habt ihr also die Zeit gefunden, eine neue Scheibe aufzunehmen, Captain Morgan's Revenge ist gerade mal ein Jahr alt.

Christopher: Nun gut, die Song auf Captain Morgan's Revenge wurden alle Mitte 2007 komplettiert, so hatten wir eine lange Zeit über das nächste Album nachzudenken. Sagen wir es so, letztes Jahr hab ich mich hingesetzt und etwas geschrieben und dann sind wir im November ins Studio gegangen. Das war eine richtig stressige Zeit, kann man sagen! Aber es war es wert, das Endergebnis tritt richtig in den Arsch.

HH: Kennt ihr eigentlich noch die Bedeutung von "Freizeit"?

Christopher: Hah! Yeah, ich habe noch einen ehrlichen Job in meinem Leben gehabt. Ich mache nur Party und Musik, dann spiele ich hier und da einen Gig. Ich bin nicht wirklich das, was du einen beschäftigten Mann nennen würdest.

HH: Wie war es mit Grave Digger zu touren, irgendwelche lustigen Geschichten?

Christopher: Es war grauenhaft, das sind wirklich langweilige Jungs! Aber es war die erste Tour mit unserem neuen Basser Gazz, so hat es doch recht viel Spaß gemacht. Wir haben einige beeindruckende Städte gesehen und waren sehr, sehr betrunken. Ich glaube, es hätte schlimmer kommen können.

HH: Habt ihr schon konkrete Pläne für die Zukunft? Eine Headliner-Tour, eine neue CD, eine Live-DVD, den Soundtrack für "Fluch Der Karibik 4" oder so was ähnliches?

Christopher: Haha, wir wünschen es uns. Die Paganfest-Europa-Tour startet im September und wir werden nochmal einen Abstecher in die USA im November machen. Aber bis Ende nächstes Jahr keine Alben oder DVDs mehr.

HH: Nach Tourneen, CD-Aufnahmen und Besäufnissen die ganze Zeit, habt ihr euch schon mal Gedanken über ein paar Wochen Urlaub und Relaxen gemacht?

Christopher: Yeah, wir haben den ganzen Sommer schon relaxt. Das Leben auf Tour ist genauso wie Ferien, aber es ist auch nett, wieder nach Hause zu kommen und sich mit Freunden und Familie zu treffen. Ich hab auch schon darüber nachgedacht, ein Solo-Projekt anzufangen. Ich möchte über das Weltall und die Galaxie und solche Sachen singen. Alles außer Piraten!

HH: Welche Bands haben dich dazu gebracht, ein Instrument zu lernen und in einer Metal-Band zu spielen?

Christopher: Auf jeden Fall Bal-Sagoth. Nachdem ich ihr Album The Splendour Of A Thousand Swords Gleaming Beneath The Blazon On The Hyperborean Empire im Radio gehört habe, als ich 14 Jahre alt war, wollte ich auch in einer Keyboard-basierten Metal-Band spielen und Songs schreiben. Sie sind immer noch meine Lieblingsband!

HH: Gibt es da ein paar neuere Veröffentlichungen, denen du total verfallen bist?

Christopher: Ich versuche gerade eine Kopie des Atheist Live At Wacken-Albums zu bekommen, sie haben ein fantastisches Set gespielt, als ich sie letztes Jahr gesehen habe. Die Powerviolence-Band Wheelchair Wheelchair Wheelchair Wheelchairs von einem Freund von mir hat gerade eine Split-CD mit Harold Shitman veröffentlich, sie ist es wirklich wert angetestet zu werden.

HH: Nun gut! Vielen Dank für deine Zeit und Geduld! Die letzten Worte sind die deinen, prost!

Christopher: Danke! Nehmt euch ein Bier und macht Party!

Basti

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