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Voodoo Gods - Anticipation For Blood Leveled In Darkness

Voodoo Gods - Anticipation For Blood Leveled In Darkness
Stil: Death Metal
VÖ: 28. Juli 2014
Zeit: 40:00
Label: Saturnal Records
Homepage: www.voodoogods.net

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Als ich die Wörter Voodoo Gods in die Suchmaschine meines Vertrauens eintippte, kam ich zum Video-Clip von "Renaissance Of Retribution", dachte mir "den Menschen ohne Hals kennst du doch" - und ja, Georg Corpsegrinder Fischer (der im letzten Jahr Nergal an den Vocals ersetzte) trällerte vor mir. Also gleich mal das Album geordert. Ursprünglich unter dem Banner Shrunken Head anno 2001 ins Leben gerufen, setzt sich diese Multikulti-Gruppe nun aus (Ex-) Musikern von Bands wie Centurian, Severe Torture, Dies Irae, Cannibal Corpse und sogar Manowar zusammen.

Doch wer jetzt Geknüppel a la Cannibal Corpse erwartet, liegt so ziemlich daneben. Die Voodoo-Götter haben sich melodischen Death Metal auf die Fahnen geschrieben, abseits der bekannten Schweden-Schiene. Dabei gehen die Jungs sehr abwechslungsreich und stellenweise auch sehr komplex zu Werke, wie schon der Opener "Terminator Of The Gods" eindrucksvoll zur Schau stellt. Hier werden treibende Rhythmen, ruhige, chillige Passagen, gefühlvolle Soli und aggressive Shouts scheinbar mühelos aneinander gereiht, als ob es das natürlichste auf diesem Erdball wäre. Voodoo Gods verbinden auf ihrem Debut allerlei Stile miteinander und kreieren dadurch eine recht reizvolle Mischung, die so einfach nicht in nur eine Schublade zu stecken ist. Auch wenn manche Songs zu Beginn etwas sperrig wirken ("Renaissance Of Retribution"), so verfehlen sie ihre Wirkung nicht. Genannter Song ist auch ein gutes Beispiel für die ständig eingesetzten Tempowechsel im Klangbild der selbsternannten Voodoo-Götter. Aber auch das langsame Tempo wird beherrscht, "Cetewayo" wälzt sich anfänglich sehr langsam und bedrohlich durch die Membrane, ehe das Tempo angezogen wird.
Mit Percussion-Einlagen ist das finale "Article 246" ausgestattet worden, die dem Song ein besonderes Flair verleihen, vor allem auch weil der Song dadurch auch irgendwie geteilt wird.

Ob man Voodoo Gods auch einmal livehaftig zu sehen bekommt, kann angesichts der Mitwirkenden zwar durchaus bezweifelt werden, aber mit diesem starken Album wäre es eine Schande, nicht live zu spielen.

Ray

5 von 6 Punkten

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