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Mr Death - Descending Through Ashes

Mr Death - Descending Through Ashes
Stil: Death Metal
VÖ: 30. September 2011
Zeit: 35:45
Label: Agonia Records
Homepage: www.mrdeath.se

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Der Tod ist ein Meister aus Deutschland... äh... Schweden.
Zumindest wenn es nach Mr Death geht. Wie? Mr heißt gar nicht Meister, sondern Herr? Na gut, dann halt kein Meister, sondern ein Herr aus Schweden, das ist doch auch schon was. Besagter Herr legt nun mit Descending Through Ashes sein zweites vollwertiges Album zur Begutachtung vor und zeigt sich dabei wie gewohnt äußerst traditionell.

Schon beim Opener "To Armageddon" wird man ob des rohen, rumpelnden Sounds an selige Sunlight-Zeiten erinnert, auch wenn dieses Mal ein anderes Studio der Tatort war. Und passend zu diesem sehr urigen Sound sind auch die Stücke gehalten, Death Metal schwedischer Prägung in Reinkultur. Nichts übermäßig Komplexes wird hier geboten, sondern straighte Todesblei-Songs, die wenig Überraschungen bieten, dafür aber gut nachvollziehbar bleiben. Die hauptsächlich im mittleren Tempobereich angesiedelten Tracks schütten dann auch kein Füllhorn der Abwechslung über dem Hörer aus, können aber mit ihrem oldschooligen Charme durchaus als unterhaltsam bezeichnet werden. Mit andauernder Spieldauer lässt dann aber der Wiedererkennungswert der einzelnen Stücke doch nach, die erste Hälfte des Longplayers ist die deutlich stärkere. Insgesamt aber solides Liedgut, dem man durchaus ein Ohr schenken kann.

Auch die instrumentale Umsetzung kann als solide bezeichnet werden. Großartige technische Kabinettstückchen darf man nicht erwarten, dafür aber zweckdienlich eingesetzte Instrumente. Die Sechssaiter knarzen wohlig und songdienlich, das Drumming ist recht abwechslungsreich, nur an der Sangesfront herrscht eine gewisse Eindimensionalität, die aber zu verschmerzen ist. Der Umfang ist im Vergleich zum Erstling um satte vier Minuten angewachsen und das Cover immerhin vorhanden.

Alles in allem ist Descending Through Ashes eine nahtlose Fortsetzung des Debüts. Keine Offenbarung, aber passabel in Szene gesetzt. Wie schon weiter oben erwähnt, wäre "Meister" hier der falsche Ausdruck, aber bei "Herr" können wir es belassen und den nunmehr brauchbaren Umfang des Werkes zum Anlass nehmen, die Wertung im Vergleich zum Vorgänger um einen Punkt anzuheben.

Hannes

4 von 6 Punkten

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