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Amoral - Reptile Ride

Amoral - Reptile Ride
Stil: Death Metal
VÖ: 15. August 2007
Zeit: 41:18
Label: Spikefarm Records
Homepage: www.amoralweb.com

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2004 das Debüt Wound Creations, 2005 der Nachfolger Decrowning und nun, 2007 das dritte vollständige Langeisen aus dem Hause Amoral. Ich muss ehrlich sagen, auch trotz der Lobhudelei des Ex-Kollegen Erinc konnte ich mich nicht dazu durchringen, mir Wound Creations zu Gemüte zu führen. Eintagsfliege hab ich mir gedacht und die Rezension zum zweiten Album schien mir das zu bestätigen. 2007 ist es an mir, den neuesten Amoral-Output zu bewerten und ich muss sagen, es gefällt mir sehr, was ich hier zu hören bekomme.

Am besten gefallen mir die vielen melodischen, eingängigen und teils klassischen aber dennoch technisch anspruchsvollen Soli in Zusammenhang mit den dahinter stehenden Riffs. Das ergibt eine Kombination, die mir meist runtergeht wie Öl und je öfter ich mir Reptile Ride anhöre, desto besser gefällt es mir. Aber auch die restlichen Songteile können sich hören lassen und brauchen sich vor der internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken. Amoral zerlegen den Hörer meist mit Mid-Tempo-Death und Thrash Metal-Riffs in handliche Einzelteile und walzen mit fetten Drumeinlagen zusätzlich alles platt. Dabei achtet man aber stets darauf, nicht eintönig zu werden und wechselt immer wieder zu schnellen Riffattacken und langsamen Groovepassagen, so dass Reptile Ride immer interessant bleibt. Der fette und klare Sound sowie die progressiven Einsprengsel tun ihr Übriges, ebenso wie die immer wiederkehrenden melodischen Einschübe. Gegen Ende der Scheibe zieht man dann die Handbremse etwas an, geht weg vom brutalen Groove hin zu einer etwas seichteren und melancholischeren Spielweise, wobei man aber gleichzeitig den Melodiefaktor erhöht.

Schade nur, dass der Gesang absolut durchschnittlich ist und eine Monotonie an den Tag legt, die auf Dauer keinen Spaß macht. Hier herrscht trotz sicherlich gekonnter Growls Nachholbedarf in Punkto Abwechslung. Trotzdem ist mir Reptile Ride fünf Punkte wert und ich freue mich schon, zum Einen auf einen Nachfolger zum Anderen auf die ersten beiden Alben!

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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