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Zubrowska - Family Vault

Zubrowska - Family Vault
Stil: Deathcore
VÖ: 01. April 2005
Zeit: 33:25
Label: Xtreem Music
Homepage: www.zubrowska.com

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Meine Herren, was hab ich dieses Album freudig erwartet. Vor ungefähr zwei Jahren kam, quasi aus dem Nichts, mit One On Six das Debut dieser kaputten Franzmänner auf den Markt und machte erstma amtlich Achterbahn im Gehörgang. Mit ihrer Mischung aus Cepohalic Carnage, Dying Fetus und Dillinger-artigen Momenten konnten Zubrowska auf ganzer Linie abräumen und Frankreich nach Jahren der schlechten Witze und manchmal noch schlechterer Bands endlich wieder ordentlich aufwerten.
Jetzt, zwei Jahre später, werde ich erneut von ihnen überrascht: der Death Metal Faktor ist im Vergleich zum Vorgänger (leider) deutlich zurückgefahren worden. Dafür konzentrierte man sich darauf, die Songs noch ein bisschen komplexer, sprich schwerer zugänglich sowie um einiges ernsthafter und düsterer zu gestalten, wobei gleichzeitig der Metalcore-Einfluss deutlich aufgestockt wurde. Ob das jetzt künstlerische Weiterentwicklung oder trendy ist, muss jeder für sich wissen. Fakt ist: Family Vault klingt um einiges "erwachsener" und finsterer als One On Six, gleichzeitig aber auch unentspannter und weniger brachial. Erstaunlicherweise hat die Intensität unter dem leichten Brutalitätsrückgang keinen Strich gelitten, sie präsentiert sich nur anders. Etwa in der gestiegenen Emotionalität, den noch abgefuckteren hohen Schreien, der allgemein sehr düsteren Stimmung und nicht zuletzt auch der besseren Produktion. Und ob man seinen Rausch jetzt von Bier oder vom (bandnamengebenden) Wodka davonträgt, ist unterm Strich mir zumindest völlig wurscht.

Obwohl sich der Zweitling von Zubrowska nur noch schwer mit dem Vorgänger vergleichen lässt, ist es qualitativ absolut ebenbürtig und verdient somit dieselbe Note wie das Debut.

Erinc

6 von 6 Punkten

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