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Dan Baune's Lost Sanctuary - Lost Sanctuary

Dan Baune's Lost Sanctuary - Lost Sanctuary
Stil: Heavy Metal
VÖ: 14. Mai 2021
Zeit: 56:06
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.facebook.com/dan.baune.lost.sanctuary

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Wer ist eigentlich Dan Baune? Kennt irgendjemand Dan Baune? Also ich kenne Dan Baune nicht. Zum Glück bringt die Presseinformation des Plattenlabels ein wenig Licht ins Dunkel. Dan Baune stammt aus London, lebt mittlerweile in Deutschland und war während der letzten zehn Jahre als Sessionmusiker mit allen möglichen Metalbands unterwegs. Irgendwann reichte dem Briten der Job als Lückenfüller nicht mehr aus und er beschloss sich auf eigene Füße zu stellen. Das Ergebnis, für das er sich Schlagzeuger Sebastian Weiss ins Boot geholt hat, nennt sich Dan Baune's Lost Sanctuary.

Schon nach dem ersten Durchlauf wird eines klar: Dan Baune ist nicht nur ein erstklassiger Gitarrist und passabler Sänger, er ist auch ein talentierter Songwriter! Er lässt seinen Kompositionen Zeit sich zu entwickeln, er hat ein gutes Händchen für überraschende Wendungen und baut gerne auch technische Passagen ein, jedoch ohne dabei die Eingängigkeit aus dem Blickfeld zu verlieren. Das Grundgerüst der Songs liefert dabei klassischer Heavy Metal, allerdings rekrutiert sich die Gitarrenarbeit auch aus härteren Gangarten wie Thrash und Melodic Death. Dank einer langen Liste an Gastmusikern, u.a. Doogie White und Herbie Langhans, als Unterstützung schafft es Dan Baune mit Lost Sanctuary ein abwechslungsreiches und vor allem spannendes Debüt vom Stapel zu lassen. Vom knackigen Gassenhauer "Open Your Eyes" reicht das Repertoire über den Progressive-Thrasher "Temple Of Fear" und den sowohl balladesken wie theatralischen Titelsong bis hin zum knapp zehnminütigen Longtrack "No Man's Land", dessen kantiger Groove mit der Zeit eine mystische Aura entwickelt. Mit "The Arconite" holt Dane Baune schließlich einen dicken Knüppel aus dem Sack und zieht im finalen "Unholy" noch einmal alle Register, wenn scharfe Riffs und akrobatisch-aggressive Vocals auf einen feierlichen Refrain treffen und am Ende noch von einigen Death-Grunts kontrastiert werden. Sei noch erwähnt, dass Dan Baune auch die Produktion selbst in die Hand genommen hat und hier ebenfalls einen tollen Job gemacht hat. Ein echter Tausendsassa also, und absoluter Vollblut-Metalhead, dieser Dan Baune!

Nun, da wir alle wissen, wer Dan Baune ist, bleibt nur zu hoffen, dass Lost Sanctuary keine Eintagsfliege war und wir auch recht bald wieder von Dan Baune hören. In diesem Sinne: Listen to Dan Baune! Dan Baune!

Dagger

5 von 6 Punkten

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