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Debauchery - Monster Metal

Debauchery - Monster Metal
Stil: Death`n´Roll
VÖ: 21. Mai 2021
Zeit: CD1 48:44 - CD2 30:34 - CD3 26:57
Label: Massacre Records
Homepage: www.debauchery.de

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Die deutsche Death'n'Roll-Institution Debauchery holt zu einem monströsen Vernichtungsschlag aus! Monster Metal heißt das neue Opus, in dem Band-Chef Thomas Gurrath seinen musikalischen Vorlieben zwischen brutalem Death Metal und lässig gezocktem Heavy Rock einmal mehr freien Lauf lässt.

Der initiale Doppelschlag aus "Bloodking" und "Skull Mountain" überrascht zunächst mit fetten und kalten Gitarrenwänden, die glatt aus der Feder von Immortal stammen könnten. Im siebenminütigen Opener "Bloodking" erhält Gurrath zudem stimmliche Unterstützung von Ex-Priest/Ex-Iced Earth-Sänger Tim 'Ripper' Owens, was dem majestätischen Stück eine interessante Facette hinzufügt. Nach "Skull Mountain", in dem der Cheffe seine Vocals besonders grausig hervor würgt, nimmt das Album aber doch seinen erwarteten Lauf. Ab hier heißt es einmal mehr AC/DC goes Death Metal, aber bitte mit einer Extra-Portion an mörderischem Groove und blutigem Gutturalgesang. Hier eine qualitative Abschichtung vorzunehmen fällt alles andere als leicht, da alle Titel gleichermaßen in den Popo treten. Als unbedingte Anspieltipps müssen aber doch der Titeltrack "Monster Metal" und der super-coole "Blood God" genannt werden, deren Riffs sich unweigerlich ins Langzeitgedächtnis rocken.

Wie schon zuletzt bleibt es in Sachen monströser Beschallung nicht bei Debauchery, sondern es gibt mal wieder eine Reihe von "Coverversionen" der neuen Songs, die von den beiden Spin-Off-Projekten Balgeroth und Blood God vorgetragen werden. Balgeroth kennen die Fans ja schon aus der Vergangenheit und wissen, dass hier die Texte in deutscher Sprache und zumeist mit schwarzmetallisch anmutendem Keifgesang vorgetragen werden. Bei Blood God wird dann zwar wieder englisch gesungen, jedoch scheint sich Gurrath hier mit seinem Metal-Reibeisen an Mark Tornillo und natürlich Brian Johnson zu orientieren. Diese dreifache Ladung an Monster Metal bringt 106 Minuten Spielzeit aufs Polycarbonat und wurde sinnvoller Weise auf drei Tonträger verteilt.

Fans von Debauchery brauchen sicherlich nicht überlegen und können blind zugreifen. Zudem stehen schon aufgrund des durchweg hohen Unterhaltungswerts Stücke die Chance gut, dass Debauchery mit Monster Metal den Kreis der Anhänger gehörig erweitern kann.

Dagger

5 von 6 Punkten

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