17 Headbänga online
Suche:
13.04.2026 Black Oak County
14.04.2026 Novelists
15.04.2026 Subway To Sally
15.04.2026 The Vaccines
15.04.2026 Hellripper
16.04.2026 Coppelius
Reviews (10522)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
The Other

Interview:
Perzonal War

Live-Bericht:
Alice Cooper

Video:
Valiance
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Darkened kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Darkened - Into The Blackness (EP)

Darkened - Into The Blackness (EP)
Stil: Death Metal
VÖ: 18. Oktober 2019
Zeit: 15:19
Label: Chaos Records
Homepage: /www.facebook.com/darkeneddeathmetal

buy, mail, print

Die EP Into The Blackness ist das erste Lebenszeichen der Band Darkened, hinter der sich ein internationales Kollektiv erfahrender Musiker verbirgt. Populärstes Mitglied des Fünfers dürfte wohl Andy Whale sein, der aktuell noch bei Memoriam tätig ist und zwischen 1988 und 94 die Felle im Hause Bolt Thrower verdroschen hat. Auch die restlichen vier sind keinesfalls Greenhorns und können Bands wie This Ending, Funebrarum, Demisery oder Ordo Inferus in ihren Lebensläufen benennen. Sie alle verbindet die Leidenschaft zum Death Metal und das hört man dieser ersten Visitenkarte auch zu jeder Sekunde an!

Auf ein kurzes und sehr finster gestaltetes Intro folgt mit "The Offering" eine schnell gespielte Death-Metal-Hymne, deren Wucht tatsächlich an Bolt Thrower denken lässt, während sich ihr prägnantes Gitarrenthema schnell ins Gedächtnis fräst. Brutalität, Melodie und Atmosphäre liegen hier ganz dicht beieinander! "Darkening Of My Soul" entpuppt sich dann als heftigster Track des Albums und wurzelt tief im traditionellen Death Metal nordeuropäischer Machart. Erst nachdem donnernde und groovende Gitarrenwände alles in Grund und Boden gestampft haben, öffnet sich der Track im Finale zu einem melodischen Gitarrensolo und baut die Brücke zur letzten Nummer "Unredeemed", die von einer finsteren und schwermütigen Grundstimmung getragen wird. Hier passen wirklich alle Puzzleteile aus der Instrumentalfraktion einwandfrei zusammen und der schwedische Shouter Gord Olson setzt mit seinem brachialen und doch irgendwie charismatischen Organ das Sahnehäubchen auf ein gelungenes Debüt. Schade nur, dass es schon nach drei Songs wieder vorüber ist! Was bleibt, ist ein tiefer Eindruck und die Hoffnung, dass das erste Langeisen nicht allzu lange auf sich warten lässt. Bis dahin lässt sich Into The Blackness digital, als CD oder - wie es sich für eine echte Old-School-Nummer aus dem Untergrund gehört - auch als Audiokassette beziehen.

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Nowherebound - Mourning Glory
Vorheriges Review: Aerodyne - Damnation

© www.heavyhardes.de