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Aerodyne - Damnation

Aerodyne - Damnation
Stil: Heavy Metal
VÖ: 18. Oktober 2019
Zeit: 46:10
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.facebook.com/aerodyneofficial

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Aerodyne - also aerodynamisch - da kommen einem Adjektive wie windschnittig, schnell und stylisch in den Sinn. So gesehen ist Aerodyne auch ein passender Name für diese junge Band aus dem schwedischen Göteborg, die mit Damnation ihren zweiten Langspieler an den Start bringt. Von dem etwas altbacken wirkenden Cover-Design darf man sich nicht täuschen lassen. Die fünf Jungs wissen schon recht gut, wie man die Gangart des guten alten Heavy Metals der 1980er Jahre aufmotzt und quasi aerodynamisiert, damit man auch im Hier und Jetzt noch Genrefans begeistern kann. Dazu kommt, dass die Spielfreude der Jungspunde kaum zu bändigen ist. Was hier an starken Riffs, Gitarrenduellen und Soli abgefeuert wird, das steckt einfach an!

Begonnen (nach kurzem Intro) beim hymnischen Opener "Out For Blood", der noch Elemente aus Hardrock in seinen Refrain mit einfließen lässt, landen Aerodyne mit "Kick It Down" dann ganz schnell bei deutlich heftigeren Tönen. Diese Nummer ist eine unmissverständliche Hommage an Motörhead und strotzt nur so vor Drum- und Gitarrenzitaten, auch wenn sie selbstverständlich ohne Lemmys Reibeisen auskommen muss. Denn Sänger Marcus Heinonen besitzt ein klares und leicht belegt klingendes Sangesorgan. Man kann nicht umhin ein wenig zu schmunzeln, wenn sich im weiteren Verlauf der Scheibe der Einfluss Altvorderer wie etwa Judas Priest nur zu deutlich gerade in der Riffarbeit manifestiert. Dennoch bleibt das Material sympathisch und durchaus eigenständig. Schließlich kriegen Aerodyne stets die Kurve und verlieren sich nicht im bloßen Aufwärmen alter Glanztaten, sondern steuern stets und spürbar ihren eigenen Anteil zu den Songs mit bei. Das Resultat ist ein feuriges und makellos produziertes Stück Heavy Metal inklusive Seitensprünge in Richtung Rock und Speed. Spätestens wenn Aerodyne in "Kill Or Be Killed" den Knüppel aus dem Sack holen und mit einem feinen Ohrwurm-Refrain aufwarten, sollte auch der letzte Skeptiker ins Boot geholt sein. Diese Jungs muss man definitiv im Auge behalten!

Dagger

5 von 6 Punkten

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