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Silent Overdrive - Wake Up Call

Silent Overdrive - Wake Up Call
Stil: Neo Thrash Metal
VÖ: 29. Mai 2009
Zeit: 25:15
Label: MDD Records
Homepage: www.silentoverdrive.de
MySpace: www.myspace.com/silentoverdrive

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Silent Overdrive aus dem MDD-Stall machten vor allem live immer eine gute Figur. Auf Scheibe fand ich es bisher meist unspannend, da der Sound nicht immer das Gelbe vom Ei war und die meisten Songs wie Stangenware klangen. Doch entwickelt man sich schließlich weiter, so meine Auffassung und darum freue ich mich auf das aktuelle Wachsignal.

Die erwähnten Kritikpunkte verblassen sofort mit den ersten Tönen der Gitarren bei "Reality Bites". Klar und doch mit Schmackes riffen mir Kojak (ohne Lolli) und Chris in die Ohren. Was für ein Wake Up Call! Die sieben Songs gehen voll zur Sache ohne aber nur stumpf nach vorne zu ballern. Mehr denn je legen die fünf Thrasher Wert auf Variation und Dynamik. Shouter und Dreadlockträger Maik brüllt und kreischt nach wie vor wie ein moderner Phil Anselmo oder Gary Meskil (Pro-pain) durch die Botanik und daher werden sich wiederum einige Geister am Gesang stören. Passt aber. Denn musikalisch ist es grooviger Thrash im Pantera-Gehege. Die Schweizer Gurd fallen mir zudem als Vergleichscombo ein, wenn es gilt, eine Stilschublade zu öffnen. In der bewegen sich Silent Overdrive sehr gekonnt, setzen mit Riffs und Harmonien in "Never Safe" und "Need To Be" gehaltvolle Duftmarken, die sie aus der reinen Prügelecke herausnehmen.

Was bei mir weitere Sympathiepunkte einbringt, ist die Tatsache, dass auf Core-Anteile so gut wie kein Wert gelegt wird. Das ist lupenreine moderne Thrashmucke, die ordentlich den Popo versohlt. Egal ob beim Opener "Reality Bites" oder dem etwas ruhigeren "My Decision". Die Mucke des Fünfers macht einfach Spaß. Zu sechs neuen Tracks gibt es eine Neueinspielung von "Babylon Nation", das auf der gleichnamigen EP 2005 debütierte. Vier Jahre ist dies her und an der neuen Version merkt man, welche Routine und Instrumentenbeherrschung bei der Band eingezogen sind.

Einziger Kritikpunkt bleibt die verdammt kurze Spielzeit, die mehr zu einer EP passt als zu einer vollen Scheibe. Sieben Songs sind nun auch nicht der fetten Beute Ausmaß'. Leider werden im Promozettelchen nur alte Schoten aufgewärmt, über die vorliegende Musik, einer EP oder LP und deren Aufmachung wird keine einzige Silbe verloren. Naja, Promogeschwurbel halt, was aber keinen Pantera-Freak zurückhalten sollte, den Jungs eine Chance zu geben und sich diesen Wake Up Call zu gönnen. Fröhliches Aufwachen allerseits sollte garantiert sein.

0 KommentareSiebi

4 von 6 Punkten

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