7 Headbänga online
22.10.2020 Versus Goliath
24.10.2020 Arroganz
27.10.2020 Thundermother
30.10.2020 Tuxedoo
31.10.2020 Halloween im Backstage
04.11.2020 Velvet Viper
Reviews (10184)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Angels Diary

Interview:
Equilibrium

Live-Bericht:
Moshpit Bastard

Video:
Dead Neon
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Terminal Choice kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Terminal Choice - New Born Enemies

Terminal Choice - New Born Enemies
Stil: Industrial
VÖ: 28. Juli 2006
Zeit: 52:40
Label: SPV
Homepage: www.terminal-choice.de

buy, mail, print

Mannomann, was war ich überrascht, als die ersten Klänge der neuen Terminal Choice in meinen Ohren erklangen. Was hat sich die Band doch im Laufe der Zeit gewandelt. Früher wäre sie wohl für den Großteil unserer Leserschaft kaum zur Debatte gestanden, zu bzw. fast schon rein elektronisch erklangen ihre Songs. Zugegeben, meine letzten Berührungspunkte mit der Band sind schon eine Weile her, also kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Wechsel der musikalischen Ausrichtung langsam oder abrupt vonstatten ging. Ist letztendlich aber auch egal.
Fett bratende Gitarren, wie gleich beim Opener "Golden Days" hätte ich jedoch nie und nimmer erwartet. Richtig flotter Stampfer, bei dem die Gitarren den synthetischen Klängen klar übergeordnet sind. "Don't Go", eine Coverversion eines 80er Hits, wurde gegenüber dem Original schon arg verfremdet und kann ebenfalls durch den treibenden Rhythmus überzeugen. Von meiner Warte aus kann ich sagen, dass Terminal Choice den richtigen Weg eingeschlagen haben, weg vom reinen Elektro-Akt hin zu einer Synthese mit Stromgitarren. Jedoch werden diese auch nicht bei jedem Song zum Einsatz gebracht, "Nothing" zum Beispiel ist sehr ruhig gehalten worden, bei dem Pianoklänge das Thema bestimmen. Gitarren sucht man hier vergebens. Jedoch kann man mit diesem Schritt definitiv neue Fans auf seine Seite ziehen. Oder will man einfach mal nur, wie in "Rockstar" besungen, "the girls and the sex and the drugs and the money" einsacken? *g*
Lediglich drei "Songs" sind schon arg befremdlich. "Enemy One", "Enemy Two" und "God Bless U". Hierbei handelt es sich eigentlich nur um synthetische Soundcollagen, die in meinen Augen keinen tieferen Sinn haben. Aber der Künstler wird sich hoffentlich schon was dabei gedacht haben.
Musikbegeisterte, die keine Scheuklappen haben, Marylin Manson genauso gerne hören wie The Kovenant und Tönen aus der Konserve generell nicht abgeneigt gegenüber stehen, sollten das Teil mal antesten.

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de