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Maylene And The Sons Of Disaster - III

Maylene And The Sons Of Disaster - III
Stil: Thrashy Southern Rock
VÖ: 10. Juli 2009
Zeit: 38:51
Label: Hellfest Records
Homepage: www.mayleneandthesonsofdisaster.us

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Wer bei Maylene And The Sons Of Disaster noch Core findet, der muss entweder was Altes erwischt haben oder dem ist der Wandel irgendwie entgangen.

Nach dem Austausch großer Teile der Band - Frontmann Dallas Taylor und Bassist Roman Haviland durften bleiben, die drei Gitarren und das Schlagzeug wurden neu besetzt - wurde die zuvor angedeutete Entwicklung Richtung Rock des Südens weitergeführt. Damit es aber nicht zu nett wird, gibt es einen ordentlich trashig auf die Mütze. Es steht also alles auf Rock und das mal richtig ordentlich. Dallas rotzt die Lyrics raus, dass sie einem in den Gehörgängen brennen, die Gitarren stehen ihren Mann, wobei sich mir das Bedürfnis nach dreien nicht ganz erschließt, und Bass und Schlagzeug geben ordentlich Stoff, so dass die Bude beben kann.

"Waiting On My Deathbed" ist dann auch gleich ein guter Opener, der den neuen Weg, aber auch die neue/alte Leidenschaft für den Rock zeigt. Es beginnt verhalten mit einem Intro-Element, das am Ende durch eine typische Southern-Gitarre, ein Banjo, beendet wird, nach dem dann in den Song übergeleitet wird. Spätestens mit dem ersten Einsatz des Gesangs klingen bei mir Adam West oder auch Infernoise in den Ohren, auch wenn dies musikalisch nicht unbedingt stimmt. Aber die Kraft und der Ausdruck passen.

Bei Maylene kommt allerdings noch das Feeling der Südstaaten hinzu. "Just A Shock" ist ein sehr gutes Beispiel dafür, das durch eine gelungene Melodieführung und abwechselnden klaren und schreienden Gesang punkten kann. Da könnte man beinahe geneigt sein, auch noch Black Label Society oder Alabama Thunderpussy als Vergleiche anzubieten. Auch diese passen nicht so ganz, aber runden das Bild gut ab.

Und auch die Stonerreihen wie beispielsweise "Corrosion Of Conformity" kann man an der einen oder anderen Stelle ein wenig durchblitzen hören. Es wird also richtig viel geboten, denn die Gitarren könnten auch von ZZ Top, AC/DC oder einem alten Typen in einer Bar in Alabama stammen.

Yeah, that's feelin'. That's fuckin' feelin'. Wer es gerne hart mag, doch aber auch bei den Ys nicht nein sagt und zu Hause etwas von genannten Bands bereit hält, der macht hier ganz sicher keinen Fehlkauf.

Anspieltipps: Waiting On My Deathbed, Step Up

Sophos

5 von 6 Punkten

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