6 Headbänga online
18.05.2021 October Tide
21.05.2021 Freedom Call
21.05.2021 Silverstein
22.05.2021 Decembre Noir
22.05.2021 Enforcer
24.05.2021 Enslaved
Reviews (10241)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Fastbeat Superchargers

Interview:
Saintsbleed

Live-Bericht:
Obscura

Video:
Dragonforce
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Various Artists kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Various Artists - We Wish You A Metal Xmas And A Headbanging New Year

Various Artists - We Wish You A Metal Xmas And A Headbanging New Year
Stil: -1
VÖ: 21. November 2008
Zeit: 59:24
Label: Eagle Records

buy, mail, print

Kein Zweifel, Weihnachten steht vor der Tür. Im Radio jammert George Michael schon längst vom letzten Fest (kann den Scheiß eigentlich noch irgendjemand hören, ohne zur Axt zu greifen???), Dieter Bohlens Kinderzirkus bringt besinnliches Liedgut zur stillen Zeit auf den Markt und Stefanie Hertel tanzt mit Carolin Reiber im Dirndl um den Tannenbaum. Wem wird bei dieser Vorstellung nicht auch auf Anhieb schlecht? Doch halt... auch wir Freunde der härteren Klänge bekommen dieses Jahr unsere eigene Weihnachts-CD. Und die Scheibe mit dem stilvollen Namen We Wish You A Metal Xmas And A Headbanging New Year erweist sich dabei als willkommener Gegenpol zur allgegenwärtigen seichten Berieselung.

Egal ob Ronnie James Dio und Tony Iommi ein stilvolles "God Rest Ye Merry Gentlemen" vom Stapel lassen, der Ripper die Rückkehr des amerikanischen Weihnachtsmannes besingt ("Santa Claus Is Back In Town", zu dem Alice Cooper mit "Santa Claws Is Coming To Town" quasi die Vorgeschichte liefert) oder Lemmy zusammen mit Billy F. Gibbons (ZZ TOP) ein whiskygeschwängertes "Run Rudolph Run" (mit abschließendem "Merry Christmas, motherfuckers") zum Besten gibt - es passt zur Zeit, wärmt dem Kuttenträger das metallische Herz und klingt trotz aller Härte doch irgendwie weihnachtlich. Rentiere erschrecken kann man dagegen mit dem Klassiker "Silent Night" in der Version von Chuck Billy (Testament), Scott Ian (Anthrax) und Jon Donais (Shadows Fall). Was Chuck hier zusammenröhrt macht jedem brunftigen Elch Konkurrenz.

Wer also ein wenig für die (vor)weihnachtliche Zeit übrig hat und wessen Familie bei solch einer Compilation mitspielt, erhält mit dieser CD einmal eine etwas andere Christbaummusik. Ich für meinen Teil werde das Teil des Öfteren in meinem CD-Schacht rotieren lassen und zu einem augenzwinkernden "Grandma Got Ran Over By A Reindeer" meinen Glühweinbecher leeren.

JR

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: NoFlag - Spit English Or Die
Vorheriges Review: Asmegin - Arv

© www.heavyhardes.de