5 Headbänga online
15.05.2021 Horisont
18.05.2021 October Tide
21.05.2021 Freedom Call
21.05.2021 Silverstein
22.05.2021 Decembre Noir
22.05.2021 Enforcer
Reviews (10240)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Saxon

Interview:
Gun Barrel

Live-Bericht:
Hypocrisy

Video:
Schwarzer Engel
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von 7th Seal kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

7th Seal - The 7th Seal

7th Seal - The 7th Seal
Stil: Speed Metal
VÖ: 2004
Zeit: 25:13
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

buy, mail, print

7th Seal kommen aus Italien, genauer gesagt sind sie in Sizilien beheimatet, aber wer hier wieder mal nur eine weitere Rhapsody-Kopie erwartet, wird glücklicherweise enttäuscht. Denn mit diesem Kino-Breitwand-Bombast-Filmsoundtrack-Gebräu haben 7th Seal gar nichts am Hut.

Stattdessen setzen die Jungs auf alten amerikanischen Speed Metal, der rifforientiert mit Vollgas die Flucht nach vorne antritt. Das wird gleich bei den beiden ersten Songs "Fire In Your Eyes" und "Fly High" (vorher gibt's noch ein kleines Intro) klar gestellt. Hier wird gerifft was das Zeug hält und die Doppelfußmaschine von Drummer Salvatore Morreale hat Schwerstarbeit zu verrichten. "Reveal Your Face" lässt dann allerdings ein wenig nach und gefällt nicht mehr ganz so gut und auch "Waiting For The Light" kann nicht so recht überzeugen, da diese Riffs hier schon einige Male verbraten wurden. Dafür kann der Song aber durch kultiges Manowar-Flair zu Sign Of The Hammer Zeiten punkten. Zum Schluss gibt's mit dem Titelsong "Seventh Seal" einen bereits bekannten Song, der bereits anno 2003 mal mit Hilfe eines Drumcomputers aufgenommen wurde. Erst später stießen die beiden Gründungsmitglieder Dario Failla (git.) und Sänger Calogero Gambino auf ihren jetzigen Drummer Salvatore und ihren Bassisten Vincento Uttilla.

So weit, so gut, aber neben all' den positiven Sachen gibt's auch was auszusetzen. Zum einen sind die Soli von Dario alles andere als Leadgitarristen-kompatibel, hier bekleckert sich der Gute nicht gerade mit Ruhm, meistens klingt das so, als hat er hier seine Griffbrett- und Tapping-Übungen aus dem Gitarrenlehrbuch auf CD gepresst. Junge, das haben andere schon besser hingekriegt. Vielleicht liegt's auch einfach daran, dass es sich hier im wahrsten Sinne des Wortes um ein Demo handelt, auf dem halt nicht alles so glatt klingt wie auf einer anständigen Studioproduktion. Dementsprechend dünn ist der Sound und die Soli klingen für'n Arsch.

Wer aber großzügig über sowas hinwegsehen kann und auf guten alten Speed Metal der 80er Jahre steht, der mit einem Touch Epic versehen wurde, sollte eine Email an 7thseal@libero.it schreiben und das Teil ordern.

Lord Obirah

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: 13 Candles - Killing For Culture
Vorheriges Review: 69 Hard - Blues From Hell

© www.heavyhardes.de