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Eden's Curse - Eden's Curse

Eden's Curse - Eden's Curse
Stil: Melodic Heavy Rock
VÖ: 24. August 2007
Zeit: 68:11
Label: AFM Records
Homepage: www.edenscurse.com

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Eine ganz illustre Truppe hat sich hier zusammengefunden, um Hardrock und melodischen Metal zu zelebrieren. Mit Michael Eden, der scheinbar das einzig unbeschriebene Blatt in Eden's Curse darstellt, steht hier ein ausgezeichneter Sänger vor dem Mikrofon. Zu diesem gesellen sich der Ex-Cry Havoc und aktuelle David Readman-Bassist Paul Logue, Keyboarder Ferdy Doernberg, der auch bei Rough Silk, Axel Rudi Pell und Uli Jon Roth in die Tasten greift, Drummer Pete Newdeck, der mit Lionsheart und Paul Dianno's Killers unterwegs war, und der Code of Perfection-Gitarrenfrickler Thorsten Koehne (Ex-Demon Drive, Ex-Attack). Einen weiteren Bekannten beschert uns der Platz hinter dem Mischpult, Pink Cream 69s Dennis Ward schraubte hier an den Reglern und übernahm auch gleich noch die Produktion der vorliegenden Scheibe.

Dargeboten wird auf dem selbstbetitelten Tonträger von Eden's Curse feinster Hardrock mit etlichen Heavy-Anleihen. Stilistisch liegen die Amerikaner irgendwo zwischen Van Halen, TNT und Pretty Maids. Schon der Opener "Judgement Day" geht ziemlich gut ins Ohr, genauso wie das darauf folgende "Eyes Of The World", das mit einem Hammerrefrain punkten kann. Das nenne ich doch mal einen gelungenen Auftakt für ein Debütalbum! Naja, wenn man bei den versammelten Musikern überhaupt von einem Debüt sprechen kann. Mit "The Voice Inside" haben Eden's Curse eine wunderbare Ballade mit traumhaften cleanen Gitarren und einem wirklich ergreifenden Gesang von Herrn Eden am Start: "I feel the Pain within my heart..." - raus mit den Feuerzeugen! Danach geht's aber wieder metallischer zur Sache, während Gitarrist Thorsten Koehne im Hintergrund immer wieder ziemlich fette Rockriffs aus dem Hut zaubert. Der nächste Höhepunkt lauert bei "Fly Away". Gut, ich muss zugeben, dass dies schon ein ziemlich kitschiges Stück Musik geworden ist, aber der Refrain schafft es doch, sich länger in der Gehirnrinde zu manifestieren, und während der Strophen wirkt der Song ganz schön heavy. Eine richtig fette Überraschung taucht am Ende des Albums auf - "We All Die Young". Ich musste ja schon eine Zeit lang überlegen, woher ich das kennne, aber irgendwann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Steel Dragon!!! Was, kennt ihr nicht?? Klar, Steel Dragon ist ja auch eine rein fiktive Band aus dem Film "Rock Star" mit Marky Mark und Jennifer Aniston. Ziemlich cooler Film und auch der Song ist ziemlich nett, weckt er doch Erinnerungen an die rockerfreundliche Liebesgeschichte.

Einen Kritikpunkt habe ich aber dann doch noch gefunden: Herr Koehne, unbestreitbar ein Held am Sechssaiter, zeigt doch relativ oft, was er kann, und das ist nicht immer so ganz songdienlich. Viele der grandiosen Songs auf Eden's Curse werden von Solos unterbrochen, die ziemlich schnell, wild und lang sind. Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass Eden's Curse ein echter Geheimtipp sind, und gehe davon aus, dass sie das nicht lange bleiben werden. Mal reinhören kann hier mit Sicherheit nicht schaden, gerade wenn man sich zu den Freunden der Melodic-Rock-Fraktion zählt.

Sebbes

5 von 6 Punkten

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