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Time Requiem - Optical Illusion

Time Requiem - Optical Illusion
Stil: Progressive Melodic Metal
VÖ: 24. April 2006
Zeit: 49:57
Label: Regain Records
Homepage: www.anderssonmusic.com

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Der Keyboarder Richard Andersson ist wohl neben Arjen Lucassen einer der vielbeschäftigsten Musiker. Neben seiner Hauptband Majestic (mit der er die beiden Alben Abstract Symphony und Trinity Overture veröffentlichte) hat er noch seine Space Odyssey (Embrace The Galaxy, The Astral Episode) und Time Requiem am Start, mit denen er nun sein bereits drittes Album (nach Time Requiem und The Inner Circle Of Reality) an den Mann und die Frau bringen will.

Allerdings ist auf Optical Illusion gar nichts mehr vom Original Line Up vorhanden. Göran Edman (u.a. Malmsteen, Brazen Abbot) ersetzte Apollo Papathanasio am Mikro, Magnus Nilson ist der Nachfolger von Magnus Nord an der Gitarre, Andy Rose zupft nun für Jonas Reingold die vier dicken Saiten und Jörg Andrews trommelt für Peter Wildoer. Die vier Neulinge spielten bereits auf der Best Of Veröffentlichung The Ultimate Richard Andersson Collection zusammen ein paar alte Tracks der bereits erwähnten Bands neu ein. Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

Wer Richard Andersson kennt weiß in welche Richtung sich die musikalische Reise hin bewegt: Progressiver, symphonischer Metal der immer wieder einmal an Symphony X, Yngwie Malmsteen und mit Abstrichen auch an Stratovarius und die Progressive Metal Könige Dream Theater erinnert.
Technisch ist natürlich alles auf sehr hohem Niveau gehalten und es werden Breaks gesetzt und Frickelorgien abgehalten, dass es nur so kracht! Wie es sich gehört dauert natürlich kein Track unter fünf Minuten und leider muss man sagen, dass das ein oder andere Solo ein bisschen kürzer hätte ausfallen können! Dennoch sind Songs wie die bombastischen "The Talisman" und "Ocean Wings", das flotte "The Ashen Soul", der klassisch angehauchte Groover "Creator Of Time", das mit Melodic Rock Themen versetzte "Miracle Man" und zum größten Teil auch der vertrackte Opener "Sin To Sin" wirklich stark und beweisen die musikalische Klasse der fünf Burschen. Mit Göran Edman steht noch dazu ein Mann am Mikro, der über eine äußerst variable und angenehme Stimme verfügt.

Wenn Time Requiem auf dem nächsten Album die Soloeskapaden ein bisschen mehr einschränken, mehr Eingängigkeit an den Tag legen und das auf Dauer doch recht nervende Keyboard in den Hintergrund rücken, dann können sie den Abstand auf bereits erwähnte Referenzbands weiter verringern. Insgesamt ein gutes Album einer klasse Band, das alle Anhänger dieses Genres und der angesprochenen Bands zufrieden stellen sollte!

Andi

4 von 6 Punkten

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