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Kuolemanlaakso - Tulijoutsen

Kuolemanlaakso - Tulijoutsen
Stil: Doom Death Metal
VÖ: 28. Februar 2014
Zeit: 57:21
Label: Svart Records
Homepage: www.facebook.com/kuolemanlaakso

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Die 2010 gegründeten Doom-Deather Kuolemanlaakso (na, wer kommt drauf, woher die Band stammt???) bringen dieser Tage für Freunde langsamerer Klänge ihr zweites Album auf den Markt.
Mit siebeneinhalb Minuten schlägt dann auch sogleich der Opener "Aarnivalkea" zu Buche, der einen schon mal ordentlich auf die Scheiblette einzustimmen vermag. Mit einem leichten, unterschwelligen Groove, einer guten Portion Melancholie sowie einer schönen Melodieführung versehen weiß er durchaus zu gefallen. Sehr schön sind hier auch die unterschiedlichen Gesangsstile vereint, was im Song für reichlich Abwechslung sorgt. Danach folgt mit "Verihaaksi" gleich mal mit knapp über neun Minuten der längste Song des Albums, der den Geschwindigkeitsbereich kräftig nach unten auslotet. In diesem Sinne ist fast das ganze Album gehalten, Geschwindigkeitsrekorde werden auf Tulijoutsen wahrlich keine gebrochen, dafür legen die Finnen ordentlich Wert auf eine stimmige Atmosphäre, wie etwa bei dem mächtigen "Tuonen Tähtivyö", das zwar zurückhaltend beginnt, sich dann aber immer weiter nach oben schraubt. Besonders auffallend sind jedoch zwei Songs: "Me Vaellamme Yössä" ist mit einem treibenden Groove der flotteste Song des Albums, hier erinnert mich die Melodieführung ständig an einen Song, der mir aber partout nicht einfallen mag. Der Song ist wie gesagt recht treibend (auch wenn er über gehobenes Midtempo nicht hinaus kommt) und sticht schon allein aufgrund dieser Geschwindigkeit heraus. Der andere Song, der aus der Reihe tanzt, hört auf den schönen Namen "Glastonburyn Lehto" und könnte wunderbar als Hintergrundmusik für einen Adriano Celentano-Film dienen (wenn er nicht auf finnisch wäre). Sehr chillig, sehr sehr chillig ist dieser Song gehalten und passt mal eben so rein gar nicht zum Rest des Materials.
Unterm Strich ein gutes Death-Doom-Album, nicht mehr, aber auch nicht weniger, gut in Szene gesetzt von Triptykon- bzw. Dark Fortress-Gitarrist V. Santura.

Ray

5 von 6 Punkten

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