10 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10156)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Neun Welten

Interview:
Swallow The Sun

Live-Bericht:
Killswitch Engage

Video:
Gotthard
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Defuse My Hate kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Defuse My Hate - The Diary

Defuse My Hate - The Diary
Stil: Rock'N'Growl
VÖ: 2011
Zeit: 37:59
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.defuse-music.de

buy, mail, print

Singen die da, dass sie Durchfall haben, fragt mich meine Freundin, als ich mir gerade den ersten Song des Debütalbums der Modern-Melo-Deather Defuse My Hate reinziehe. Häh?!? Das Missverständnis klärt sich schnell auf: Diary, nicht Diarrhoe... Tagebuch! So heißt nämlich auch das Album: The Diary. Hoffentlich wird das jetzt nicht zum Running-Gag auf den nächsten Shows der Band.

Aber immerhin handelt es sich um ein Tagebuch, das man durchaus mal aufschlagen sollte, denn die Franken liefern, wie schon auf dem 2009er Demo Out Of The Ashes, frischen und unverbrauchten Doublebass-Metal mit kernigen Growls und einer immer wieder überraschend auftauchenden cleanen Stimme - ganz ehrlich, manchmal erschrecke ich richtig - , die für die poppigen Melodien zuständig ist. Als Basis werden darunter ein paar thrashige, treibende Riffs und nette Solos in einem vernünftigen, aber nicht übertriebenen Gesamttempo zusammen gezimmert.

Wie auch schon auf dem Demo zeigen Defuse My Hate, dass man mit gutem und abwechslungsreichem Songwriting auch ohne technische Höchstleistungen überzeugen kann. Das ist insbesondere deswegen erwähnenswert, da dies auch über die komplette Laufzeit der Platte funktioniert. Eine sehr gute Figur macht dabei der growlende Sänger, der die Songs gekonnt mit seiner Stimme überlagert. Wobei, am geilsten - und am eigenständigsten - klingen Defuse My Hate, wenn die beiden Stimmen im Duett ertönen. Das ist fast schon eine Art Trademark, das sich die Band hier erarbeitet hat. Die prägnante, manchmal quietschige, cleane Stimme wird sicher nicht jedermanns Sache sein, aber wer mit einer gelungenen Mischung aus Crematory und Linkin Park etwas anfangen kann, der sollte sich The Diary mal anhören.

Sebbes

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de