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Stratovarius - Elysium

Stratovarius - Elysium
Stil: Melodic Metal
VÖ: 14. Januar 2011
Zeit: 75:55
Label: Edel Records
Homepage: www.stratovarius.com

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Einige Jahre lang tat sich diese Truppe ja insbesondere durch Chaostage - ausgelöst durch interne Querelen, Zusammenbrüche, Bandauflösung, Wiedereinstieg und schließlich vollständiges Abtauchen des einst maßgeblichen Gitarristen Timo Tolkki - hervor.

Mit Matias Kupiainen an den sechs Saiten 2009 lieferten die Finnen dann mit Polaris das von doch nicht allzu wenigen Anhänger des melodischen Kraftmetalls ersehnte Comeback-Werk - und die mundete dem hungrigen Publikum (und auch dem geneigten Rezensenten unserer ruhmreichen Seiten) durchaus nicht schlecht.

Nun servieren die Mannen um Sänger Timo Kotipelto einen neuen Silberling, und alle Freunde des hochmelodischen, teilweise bombastische angehauchten Materials sollten auch mit Elysium voll auf ihre Kosten kommen. Denn auch hier bleiben die allzu kitschigen, allzu keyboardigen Elemente im Schrank, Meister Kupianen haut sich massenweise fette Riffs aus den Raffärmeln, und die Kompositionen sind durchweg überzeugend. Dabei gibt es die für Stratovarius typischen Uptempo-Nummern zu bestaunen (der "Opener Darkest Hours", "The Game Never Ends" - letzteres besonders schmissig und mitreißend!), es gibt aber auch etwas bedächtigere Momente wie das feine, schleppende "Fairness Justified". Absolutes Hochlicht dürfte aber das über 18minüte Titelepos sein, das mit Stampf- und Temoparts gleichermaßen überzeugt und eine komplexe, aber gleichzeitig sofort überzeugende Großtat ans Ende des Geschehen stellt. Spaßig ist auch der immer durchzuhörende finnische Akzent des Herrn Kotipelto, der allerdings den Sangeskünsten des Meisters in keinster Weise Abbruch tut.

Klasse Leistung!

Holgi

5 von 6 Punkten

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