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Nuclear Warfare - God Of Aggression

Nuclear Warfare - God Of Aggression
Stil: Thrash Metal
VÖ: 26. November 2010
Zeit: 36:11
Label: MDD Records
Homepage: www.nuclearwarfare.de

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Nuclear Warfare aus dem benachbarten Schwabenland holzen seit zig Jahren durch die Botanik und dürfen nun bei MDD endlich ein neues Langeisen vorlegen. Die nächste Stufe aus dem reinen Underground ist somit erklommen und man findet die Scheibe auch bei den üblichen Verdächtigen auf Metalbörsen oder bei Mailordern.

Zur Scheibe mit dem wundervoll klingenden Namen God Of Aggression. Kriegstreiben und sonstiges Geballer als kleines Intro, bevor es mit "Mutilator" in die Vollen geht. Als erstes fällt auf, dass Frau Drummer wohl an Timingschwankungen leidet bzw. rumpeln die Drums wie weiland Venoms Abaddon. Miriam verprügelt ihr Kit gekonnt und fast as hell; das passt zwar manchmal irgendwie nicht zum Rest der Musik, hat aber einen gewissen Charme und klingt immer noch besser als der mittlerweile als Usus gebrachte sterile Einheitsprügel. Nuclear Fritz am Bass und seit 2009 auch ins Mikro grölend passt trefflich zu den meist schnellen Geschossen, die Riffs von Weißbier-Fan Listl kommen pfeilschnell vom Steg. Christian bedient seit 2010 die zweite Gitarre, wobei das Album hier anscheinend mit einer gespielten Axt im Mix auskommt.

Wer alte Sodom mag oder generell ein Faible für Rumpel Thrash der besseren Sorte hat, der kann die Wartezeit bis zur neuen Hateful Agony mit God Of Aggression überbrücken und sich zusätzlich bei Gefallen mit den Eigenproduktionen des Vierers eindecken. Mir ist es stellenweise zu rumpelig, trifft nicht immer und zu jeder Zeit meinen Nerv, deshalb eine neutrale Benotung. Genrefans und raubeinige Thrasher schlagen gnadenlos zu.

Siebi

3 von 6 Punkten

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