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Skyfire - Esoteric

Skyfire - Esoteric
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 18. September 2009
Zeit: 55:58
Label: Pivotal Alliance
Homepage: www.skyfireonline.net

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Symphonic Black/Death Metal abseits jedweder penetranter Kitschigkeit? Klingt doch recht vielversprechend, oder? Nun, zwischen Wollen und Wirklichkeit gibt es ja häufig mehr oder weniger kleine Unterschiede, wie sieht es dann im Falle des aktuellen Werkes der Schweden von Skyfire aus?

Generell könnte man den Sound des Quintetts als Mischung aus In Flames und Dimmu Borgir bezeichnen, wobei Skyfire genug Abwechslung ins Spiel bringt, um nicht eindimensional zu wirken. Der Fünfer weiß starke Melodien zu komponieren und diese in ein ansprechendes Soundgerüst zu verpacken. Ja, die Melodien stehen hier im Vordergrund, meist von der Gitarrenfraktion vorgetragen, hin und wieder aber auch mal mit dem Keyboard als tragendem Element. Immerhin spielen ja zwei Bandmitglieder sowohl Gitarre als auch Tasteninstrument und der Schlagzeuger versucht sich ebenfalls an der Sechssaitigen (wie er das wohl live schafft?). Das heißt zwar nicht, dass der Rest der Band in den Hintergrund gedrängt wird, die dürfen durchaus mitspielen. Aber ein wenig zu penetrant ist mir das manchmal relativ schwülstige, von Chören unterstütze Keyboardspiel im Endeffekt doch geraten, womit das Ziel, Kitsch zu vermeiden, doch des Öfteren verfehlt wird. Nun, auch Kitsch kann schön sein, hier isser mir aber manchmal einfach zu schön, aber das ist ganz eindeutig Geschmacksache. Anhören kann man die Songs nämlich trotzdem, gar wohlgeraten sind sie meist. Besonders gelungen sind die epischen Passagen, bei denen mich auch die engelsgleichen Chöre nicht stören, nein, da wirken sie absolut passend eingewoben.

Technisch habe ich nur sehr wenig auszusetzen. Die Scheibe klingt kraftvoll produziert und kann den innewohnenden Bombast angemessen in Szene setzen. Auch die Musiker sind keine schlechten welchen, einzig bei den Drums vermeine ich den ein oder anderen Stolperer zu vernehmen. Der Gesang von Henrik Wenngren kann auch als passend bezeichnet werden, alleine die Klargesangsversuche bei "Within Reach" klingen irgendwie nach wenig bis gar nichts. Ein schickes Album-Cover und eine recht opulente Spielzeit stehen ebenfalls auf der Habenseite und runden das Gesamtpaket angemessen ab.

Auch wenn die Musik manchmal doch ein bisschen sehr zuckrig wirkt, handelt es sich bei Esoteric um ein recht kompetentes Album, bei dem Genrefans durchaus mal ein Ohr riskieren können. Nicht weltbewegend, aber unterhaltsam.

Hannes

4 von 6 Punkten

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