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Essence Of Existence - Tome III: Terra Mentis

Essence Of Existence - Tome III: Terra Mentis
Stil: Industrial Metal
VÖ: 01. Dezember 2007
Zeit: 53:07
Label: Mondongo Canibale Records
Homepage: www.essenceofexistence.com

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Aus der Slowakei kommt Tome III: Terra Mentis über die Grenze geschippert. Und wie man schon vermuten kann, gibt es auch ein Tome I und Tome II. Der dritte Teil dieser Trilogie ist das insgesamt dritte Album dieser 1998 gegründeten Formation.
Geboten wird in der knappen Stunde Spielzeit eine teils obskure Mischung, nennen wir sie mal Industrial Metal. Nicht ganz unerheblich an dieser Bezeichnung sind die Drums, die extrem klinisch klingen, was auch nicht weiter verwundert, kommen sie ja aus der Konserve. Doch irgendwie passt dieser Klang wiederum zum Gesamtbild. Denn die Essenz der Existenz zelebrieren eine Mischung aus Doom, Death, Black, Thrash, etwas EBM und Industrial. Nach dem ersten Hördurchlauf denkt man noch: ganz schön wirres Zeug. Nach dem zweiten und dritten Durchlauf denkt man das zwar immer noch, doch so langsam nimmt die Soundvielfalt, die hier auf einen losgelassen wird, Konturen an. Hier wird teils tief, teils heiser gegrowlt, hier und da ein Scream, auch spacig verzerrter Gesang ist zu vernehmen und plötzlich wird ohne Vorwarnung das Zepter an weibliche Vocals übergeben. Während bei den späteren Songs diese noch im grünen, weil erträglichen Bereich sind, wird bei den ersten Songs teils so dermaßen hoch geträllert, dass man sorgenvoll ein Auge auf die Glasvitrine wirft.
Die Songs sind sehr variabel aufgebaut, teils schon zu variabel. Ein Break jagt das andere, das Tempo wird von rasend schnellstmöglich auf doomige Klänge gedrosselt, verträumte Passagen werden von Death Metal abgelöst, nur um danach wieder in astrale Klänge zu verfallen.
Zudem geben Essence Of Existence kaum Zeit zum Luft holen, denn die Songs gehen fast immer ineinander über. Unterteilt ist das Ganze in drei Teilbereiche, eingerahmt vom Intro und Outro. So lässt sich manchmal nicht feststellen, wo der eine Song aufhört und der andere anfängt, es sei denn, man hat ständig das Display seines Players im Visier. Dieses kontinuierliche Soundgebilde erfährt schlussendlich noch seine Fortsetzung im Bootleg, das man ordentlich weit ausbreiten kann.
Essence Of Existence verlangen dem Hörer so einiges ab und man kann bei jedem neuen Hördurchlauf wieder neue Details heraus hören, wirken dadurch aber auch etwas anstrengend.

Ray

4 von 6 Punkten

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