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Vulvark - Vulvark

Vulvark - Vulvark
Stil: Black Metal
VÖ: 01. Juni 2009
Zeit: 66:08
Label: VŠn Records
Homepage: -

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Bei Vulvark haben wir es mit einem Ein-Mann-Projekt zu tun, welches bereits auf eine selbstbetitelte EP im Jahre 2005 zurück blicken kann. Für das nun mir vorliegende Debutalbum hat man sich etwas länger Zeit gelassen, sind die Aufnahmen doch zwischen 2006 und 2008 entstanden. Der Kopf hinter Vulvark nennt sich Nihilaz und zeichnet neben der kompletten Instrumentierung auch für die Vocals verantwortlich.
Das Pseudonym ist nicht willkürlich gewählt worden, zeigt uns Nihilaz doch seine nihilistische, misanthropische und vor allem apokalyptische Version des Black Metals. Schnelles Drumming trifft auf ebensolches Riffing, dissonante Riffs wechseln sich mit spärlichen Melodien ab, doomige Klänge bauen einen Soundwall auf, den die hysterischen Schreie von Nihilaz einzustürzen versuchen. Urplötzlich wird von schnellem Black Metal die Fahrt rausgenommen, übrig bleibt ein wummernder Bass. Über weite Strecken kommt das Album zudem ohne Vocals aus, hier lässt man der Apokalypse freien Lauf. Das Debutalbum ist nicht nur ein Album, es ähnelt einem Trip. Eines muss man Vulvark lassen, einfach macht es Nihilaz dem Hörer nicht.
Die Produktion ist sehr dumpf und undifferenziert ausgefallen, Bassdrums sind meist kaum auszumachen, dafür wummert es an allen Ecken und Enden. Die Vocals sind zu weit im Hintergrund abgemischt worden, so dass sie meist von den Gitarren niedergebügelt werden. Eine durchaus anstrengende Angelegenheit.

Ray

3 von 6 Punkten

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