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Extol - Blueprint

Extol - Blueprint
Stil: Progressive Death Metal
VÖ: 21. Februar 2005
Zeit: 49:39
Label: Century Media
Homepage: -

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Einfach waren Extol noch nie, weder auf dem Death Metal lastigen Undeceived Album (2002), noch auf dem thrashigeren Nachfolger Synergy (2003); den Erstling Burial (1998) und die beiden MCDs Mesmerized (1999) und Paralysis (2001) kenne ich leider (noch) nicht. Auch auf ihrem neuesten Album The Blueprint Dives - kurz Blueprint - präsentiert die Osloer Truppe alles andere als leicht verdauliche Kost.

Besetzungstechnisch hat sich seit Synergy auch wieder einiges getan, so dass sich das aktuelle Line-Up wie folgt liest: Peter Espevoll (v., ac.git.), Ole Halvard Sveen (electr./ac. git, v.), Tor Glidje (electr./ac. git.), John Robert Mjaland (b.) und David Husvik (dr.).
Extol bleiben aber trotzdem eindeutig Extol. Das fängt bei der starken Gitarrenarbeit an, setzt sich beim progressiven Schlagzeugspiel fort und endet beim markanten Gesangsstil, der auch hier wieder zwischen aggressivem, wütenden Gekreische und gefühlvollem Gesang hin und her pendelt. Allerdings wurde diesmal viel mehr Gewicht auf den melodischen Gesang und ruhigere Songstrukturen gelegt, was deutliche Paralellen zu Opeth aufkommen lässt. Hier hat wohl die gemeinsame Tour deutlich abgefärbt. Überhaupt hat sich das Songwriting weg von ultra-progressiven, schnellen Rhythmen und Riffs hin zu langsameren und melodischeren Songs verschoben. Wer jetzt aber glaubt, Blueprint würde deswegen leichter reinlaufen als die Vorgänger, der täuscht sich, auch Blueprint braucht viele Durchläufe, bis man zum einen damit warm wird, zum anderen die unglaubliche Vielfalt des Albums erschlossen hat. Aber selbst nach dem x-ten Durchlauf kommt keine Langeweile auf und man entdeckt immer wieder neue Feinheiten.

Blueprint zeigt ganz deutlich, dass Stagnation im Hause Extol ein Fremdwort ist und stellt die logische Weiterentwicklung von Synergy dar. Wer Extol bisher noch nicht kannte, sollte sich unbedingt mal die Zeit nehmen und sich mit dieser Band beschäftigen. Verdient haben sie es allemal!

Lord Obirah

6 von 6 Punkten

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