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Hi Jack - Not The End Of The Road

Hi Jack - Not The End Of The Road
Stil: Metalcore
VÖ: 05. April 2008
Zeit: 41:07
Label: Oettemusic
Homepage: www.hijackmusic.de

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Also, die Mucke der vier Jungs aus Heinsberg (NRW) in nur eine Schublade zu stecken, fällt zugegebenermaßen recht schwer. Gut, die Jungs bezeichnen ihren Sound selbst als Emocore, doch damit trifft man den Nagel nicht richtig auf den Kopf, denn dazu vermischen sie mir zu viele Stile miteinander. Und das ist auch gut so.
Die Grundzutat ist in meinen Augen das Wort das wohl bei einigen schon mal allergische Zuckungen hervorrufen könnte, ja die Rede ist von Metalcore. Hinzu kommt eine Menge an Melodie, eine schöne Portion Arschtritt-Rock und auch Punk ist auszumachen. Das typische Wechselspiel der aggressiven Shouts und des klaren Gesangs wird zwischen Markus (Guitars, Shouts) und Tim (Boss, Vocals) aufgeteilt.
Nach dem industrial-anmutenden Intro "23 Inches Pain" geht es mit dem flotten Opener "Revenge On The World" gleich mal flott los. Das Eingangsriff könnte hier auch jeder Power-Drachentöter-Glory-Metalband entsprungen sein. Nach dem ersten Wutausbruch wird das Tempo dann wieder etwas gedrosselt, aber nur um es dann wieder anzuziehen. "Your Last Chapter" hat diesen bestimmten leichten Touch, dieses gewisse Sommertime-Feeling, vor allem im ruhigen Bereich. Die Jungs legen im Allgemeinen sehr viel Wert auf die Melodieführung, hier wird nicht auf Teufel komm raus gegrowlt oder einer auf dicke Hose gemacht. Und das verleiht den Jungs eine eigene Note, die nötig ist, um sich aus der breiten Masse hervorheben zu können. Die Songs sind eingängig, eignen sich hervorragend zum Abgehen oder einfach auf der Autobahn Gas zu geben, drängen sich jedoch nie zu sehr auf... Und genau in dieses Bild passt wie die Faust aufs Auge die Quotenballade "Amber", die man auch von Green Day und Konsorten her kennt. Soll jetzt aber nicht abwertend klingen. Gänzlich konträr ist das kurze Zwischenstück "1-9-13", das man eigentlich auf Techno-Parties vermuten sollte. Doch der Schreck währt nur kurz, "Sense Of Life" bollert die um den Kopf schwirrenden Fragezeichen im Nu wieder weg. Total aus dem Rahmen fällt der Rausschmeißer "I Desiccate", der sehr industriell gehalten ist und eigentlich komplett ohne Stromgitarren auskommt. Dafür hat man sich für die Vocals weibliche Unterstützung ins Studio geholt, die das Zepter hier übernommen hat.
Von dieser Scheibe war ich angenehm und vor allem positiv überrascht. Wer auf knackige Gitarren, treibende Songs und eingängige Melodien steht, sollte die Jungs antesten. Es lohnt sich.

Ray

5 von 6 Punkten

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