7 Headbänga online
15.05.2021 Horisont
18.05.2021 October Tide
21.05.2021 Freedom Call
21.05.2021 Silverstein
22.05.2021 Decembre Noir
22.05.2021 Enforcer
Reviews (10239)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Mr. Gil

Interview:
Reptilian

Live-Bericht:
Haggard

Video:
Stahlmann
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von V:28 kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

V:28 - VioLution

V:28 - VioLution
Stil: Industrial Death
VÖ: 15. Dezember 2007
Zeit: 47:26
Label: Vendlus Records
Homepage: www.v28.com

buy, mail, print

Kaltes aus dem Norden präsentieren die Norweger V:28. Gegründet haben die Band Eddie Risdal und Kristoffer Oustad im Frühjahr 2002 aus den Überresten von V:O:I:D.

Inhaltlich ein Novum: V:28 haben sich der Vertonung des Untergangs der Menschheit verschrieben, welcher angeblich mit Erfüllung der Prophezeiung der Zerstörung und Verwandlung unserer Erde eintreten wird. Der Entmenschlichung halber bedient auch ein Computer die Drums nachdem der ehemalige Fellgerber nach kurzer Zeit aus der Band geworfen wurde.

Ihr Weltuntergangsthema behandelt die Combo auch auf ihrem hier vorliegenden dritten Release, welcher zugleich ihre Trilogie abschließt. Zu Beginn ihrer Karriere veröffentlichte die Band übrigens ein Demo, welches angeblich gut bei der Presse angekommen sein soll. Wer Violution schon kennt fragt sich jetzt warum.
Ich habe diesem Album unzählige Anläufe spendiert. Ich habe eigentlich kein Problem mit ultralangsamem Doom-Gedöns oder progressiven Vierzigminütern, aber Violution macht mich flunderplatt. Umgehend!
Der sogenannte "Industrial Death" wummert derart monoton aus den Boxen, dass selbst emotionslose Roboter blitzartig von Suizidabsichten geplagt werden. Die Songs sind kaum auseinanderzuhalten und bestehen in der Regel aus einem Riff, zwei Zeilen Gebrüll und irgendwelchen Elektro-Baumarktgeräuschen. Angeblich haben auch noch große Namen wie Kristoffer Garm Rygg von Ulver und andere Indu-Promis mitgepfuscht, aber ob sie es schlimmer oder besser gemacht haben bleibt mir ein Rätsel. Nicht dass das irgendetwas retten würde, je öfter ich diesen Schund höre, desto mehr nervt er mich.
Potenzial hätten V:28 aber eigentlich schon, nur ist es gut versteckt in den Endlos-Wiederholungen dieser Blechbüchsenplatte. Knackigere Songs mit mehr Abwechslung und ich riskier gerne nochmal ein Ohr.

Nach der Veröffentlichung dieses Albums ist die Erde, laut Prophezeiung, glücklicherweise untergegangen, was uns hoffentlich vor weiteren Ohrschändern aus dem Hause V bewahrt. Ich bin jetzt reif für die Audio-Reha.

Fab

1 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de