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Destruction - Metal Discharge

Destruction - Metal Discharge
Stil: Thrash Metal
VÖ: 22. September 2003
Zeit: 39:13
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.destruction.de

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"The Butcher Strikes Back", Destruction sind wieder da und zwar Vollgas mit Album numero drei nach der Reunion. Legt man die Scheibe in den CD-Schacht und hört die ersten Takte des heftigen Up-Tempo-Openers "The Ravenous Beast", fällt einem zunächst mal auf, dass der Sound von Metal Discharge nicht mehr so glattgebügelt ist wie noch auf den beiden Vorgängeralben, sondern eher in die Old-School-Richtung geht, aber deswegen nicht weniger Punch hat. Verantwortlich dafür ist die Abkehr von Kumpel Peter Tagtgren und dessen Abyss-Studios hin zu Gurds V.O. Pulver, der sich diesmal für den Sound verantwortlich zeigt.
Die Kompositionen auf dem aktuellen Langeisen sind im Vergleich zu "The Antichrist" nicht mehr erbarmungslos geradeaus auf die 12, sondern wissen durch abwechslungsreicheres Songwriting und viele Tempowechsel zu gefallen, was die Songs variabler, aber gleichzeitig auch nicht mehr so eingängig macht. Das führt schliesslich dazu, dass man sich mit dem Album ein wenig mehr beschäftigen muss, was uns direkt zur Frage des absoluten Überhits bringt. Diese Frage muss ich verneinen, den Mannen um Brüllwürfel und Basser Schmier ist hier kein Hit der Marke "The Butcher Strikes Back" oder "Curse The Gods" gelungen, obwohl Songs wie "Metal Discharge", "Mortal Remains" oder das abschliessende "Vendetta" verdammt geile Thrash-Hämmer sind, aber da das Album und somit die einzelnen Songs durchweg ein sehr hohes Niveau hat, kann man das Fehlen eines echten Hits wirklich gut verschmerzen.
Destruction-Anhänger werden das Album eh kaufen (bzw. schon haben) und dem Rest sei ein, na ja, Lehrstück ist übertrieben, aber immerhin ein sehr gelungenes Anschauungsobjekt in punkto Thrash-Metal empfohlen.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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