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Korpiklaani - Tervaskanto

Korpiklaani - Tervaskanto
Stil: Folk Rock
VÖ: 29. Juni 2007
Zeit: 42:31
Label: Napalm Records
Homepage: www.korpiklaani.com

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Vorbemerkung: Das Review wurde von meiner Frau verfasst; Thorsten wollte, dass ich das deutlich kenntlich mache. Als Autor sollte also Nele genannt werden.
Nun aber zum Review selber:

Fand ich die vorangegangen Scheiben der Finnen schon absolut hörenswert, überzeugt mich das neue Werk sogar von Jonnes Stimme, die ich bis dato bei vielen Stücken als unpassend empfand. Nicht jedoch hier.

Mit "Let's Drink" geht der Sound schmissig los - dumm nur, dass es grad noch zu früh für ein Bierchen ist - dafür ist hier eine neue Gröl-Hymne geschaffen, deren Pit sich auf Live-Events sicher sehen lassen kann. Und weiter geht es fetzig mit finnischer Folkmusik, die gekonnt mit Metall-Elementen gemischt wird. Anders als z.B. bei Finntroll ist der Metal gediegen und bodenständig, Black-Anklänge sucht man vergebens, was der guten Laune, die zwangsläufig beim Hören entsteht, jedoch keinen Abbruch tut. Klassische Folkinstrumente (wie Geige, Akkordeon und Flöte) werden reichlich, aber abwechslungsreich gebraucht, so dass es auch jemanden wie mir, die meist doch eher Death oder Black hört, nicht über wird.
Neben traditionellen finnischen Folkelementen vermeine ich auch russische und klassische Anleihen zu erkennen. Lediglich die Instrumentalstücke lassen etwas Pepp vermissen, aber auch ihnen kann ich nach mehrmaligem Hören inzwischen etwas abgewinnen, wo hingegen ich mich bei Songs wie "Viima" oder "Liikkiön Isku" schon beim zweiten Listening beim Mitsingen ertappt habe, auch wenn ich kein Wort verstehe.
Ebenso fängt mein Jüngster (knapp zwei Jahre) sofort zu tanzen an, wenn die Scheibe im Player liegt. Somit kann ich Tervanskanto bedingungslos für jede Party empfehlen! Allerdings befürworte ich das Einschalten des Shuffle, da gerade die Stücke am Ende meiner Meinung nach etwas an Drive verlieren.

Die Produktion ist gewohnt gut, technisch sind die sechs Finnen auch einwandfrei - wie anfangs erwähnt, finde ich auf Tervaskanto auch den Gesang gelungen. Da gibt's nichts zu meckern.

Fazit: Eine Scheibe, die ich bedingungslos allen Folk-Metal-Fans empfehlen kann, aber auch Leuten, die eigentlich aus anderen Metal-Genres kommen. Für gute Laune, Sauf- und Partystimmung ist auf jeden Fall gesorgt. Wären da nicht ein paar Stücke, die meines Erachtens in Richtung gepflegte Langeweile abdriften, gäbe es fünf Punkte, so vergebe ich vier von sechs möglichen.

Hannes

4 von 6 Punkten

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