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Circle II Circle - Watching In Silence

Circle II Circle - Watching In Silence
Stil: Power Metal
VÖ: 28. April 2003
Zeit: 43:51
Label: AFM Records
Homepage: www.circle2circle.net

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Ganz zurückziehen aus familiären Gründen wollte er sich, der gute Zak Stevens. Allzulange hat es das Rock 'n Roll Herz dann wohl doch nicht ausgehalten, so dass bereits drei Jahre nach seinem Ausstieg bei Savatage dieser Ableger jener Band erscheint. Zwar verstehen sich Circle II Circle als eigenständige Band, dennoch trägt das Album unverkennbar jene Handschrift, die schon Klassiker wie "Edge Of Thorns" oder "Handful Of Rain" prägte. Was auch nicht weiter verwundert, war eben jener Jon Oliva, seines Zeichens Mastermind bei Savatage, für das Songwriting mitverantwortlich.
Dennoch klingt dieses Debüt um einiges erdiger, als die letzten Veröffentlichungen des grossen Bruders, und hat nicht nur wegen Zak's grossartiger Stimme Existenzberechtigung. Auf den Titeltrack allerdings trifft dieses wohlwollende Urteil nicht zu. Ironischerweise zwar einer der packendsten Songs auf dem Album, wirkt er dennoch wie ein fader Nachgeschmack von unkopierbaren Perlen wie "Gutter Ballet" oder "Edge Of Thorns". Zu bemüht wirkt es auch die Phrase "Watching In Silence" als eine Art Trademark von Zak Stevens zu etablieren, waren es eben schon jene Worte die das mächtige "This Is The Time" vom "Dead Winter Dead" Album prägnant einläuteten. Dieses Spiel mit den Asoziationen wäre meines Erachtens nicht notwendig gewesen, auch wenn es den Frontman auf amüsant subtile Art und Weise charakterisiert.
Genug davon. Reden wir nicht mehr von imagetechnischen Dingen, die dem Hörer in der Regel am Allerwertesten vorbeigehen. Allerdings möchte sich mir die Musik als Gegenstand der Rezension kaum aufdrängen, zu wenig berühren mich die zehn glatten, hart rockenden Nummern mit balladesken Einsprengsel letztendlich. Zwar kann man der Scheibe, wie eingängs erwähnt, solides Handwerk nicht absprechen, aber es fehlen die grossartigen Momente. Alles hat man schon einmal gehört, kein Part ist herrausragend, kein Song so fesselnd, dass man ihn nicht mehr vergessen wird.
Das Problem ist, dass das Album nicht wirklich schlecht ist, und sich kaum ein Kritikpunkt aufdrängt. Vermutlich wird es Fans des Genres bzw. Savatage-Jünger auch zufriedenstellen, mir ist das Gebotene hingegen zu wenig um eine Empfehlung auszusprechen.

David

3 von 6 Punkten

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