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Mr. Kite - Box Of Fear

Mr. Kite - Box Of Fear
Stil: Modern Rock
VÖ: 23. Februar 2004
Zeit: 53:31
Label: Lion Music
Homepage: www.misterkite.com

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Mit "The Hunger" wollten Mr. Kite Hunger machen, mit "Box Of Fear" den Hunger stillen, aber das will wohl jede Band, die erst mit einer Single Appetit anregt und danach ein Album hinterherschiebt.

Das Hungerstillen gelingt Mr. Kite nur bedingt. Box Of Fear beginnt mit "From This Day On" recht rockig, mit fetten Gitarren und mit eingängigem Gesang. Der Einstieg ist somit schon mal gut gelungen, aber dann...
Der Großteil der anderen Songs fährt dagegen diese typische "leise-laut"-Schiene, sprich seichte mit akustischen Gitarren oder Keyboards unterlegte Strophen und heftige Refrains mit knackigen Gitarren ("How Long", "Evil Bob" oder auch das von der Single bekannte "The Hunger"). Aber vielleicht liegt es gerade an dieser Dynamik, dass diese Songs an mir fast unbemerkt vorbeiziehen, da eckt nichts an und bleibt auch recht wenig hängen und die Songaufbauten wiederholen sich immer wieder. Dieses Schema hört sich inzwischen viel zu ausgelutscht an, als dass man damit noch großartig jemanden hinterm Ofen hervorlocken könnte.

Mr. Kite geben sich wirklich Mühe, vereinen auf "Box Of Fear" Grunge mit Nu-Metal-Anleihen und rockigen Elementen, versuchen stets eingängig und auch irgendwie zeitlos zu bleiben, aber überzeugen können die Schweden nicht wirklich. Zwar ist die Stimmung hier um einiges düsterer als auf anderen vergleichbaren Veröffentlichungen und Alf Wemmenlind (Voc.) leidet auch recht gekonnt in Text und Gesang, aber auch das geht einem nach einer gewissen Zeit auf den Senkel bzw. man merkt das irgendwann gar nicht mehr, weil auch von ihm zwar gute, aber auch nur Standardware geliefert wird.

Vielleicht könnte man Mr. Kite als den kleinen seichten Bruder der Farmer Boys oder Substyle beschreiben, ohne aber deren Klasse zu erreichen. Als Hintergrundbeschallung bei einem gemütlichen Gesellschaftsabend ist "Box Of Fear" ok. Zum Verführen der neuen Freundin, der die Farmer Boys zu hart sind, reicht's auch noch. (Verführmusik ist aber anders - Kara :)) Das war's aber dann schon.

Lord Obirah

2 von 6 Punkten

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