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Hell Boulevard - Requiem

Hell Boulevard - Requiem
Stil: Gothic Rock
VÖ: 01. März 2024
Zeit: 41:02
Label: NoCut GbR
Homepage: facebook.com/hellboulevard

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Mit ihrem vierten Album Requiem knüpfen die Goth-Rocker von Hell Boulevard dort an, wo sie vor vier Jahren mit Not Sorry aufgehört haben. Dennoch kann man nicht von Stagnation sprechen, denn die Schweizer haben die Zeit genutzt, um ihren Sound weiterzuentwickeln und zu verfeinern.

Der Opener und inoffizielle Titeltrack "Not Another Lovesong" greift zunächst alle erdenklichen Trademarks der Band auf, liefert schmissigen Gothic Rock zum Mitsingen, überrascht im Finale aber mit einer ungewohnt harten Schlagseite inklusive monströsen Riffs und gutturalem Gesang. "She Just Wanna Dance" folgt seinem Titel und liefert tanzbare Elektro-Rhythmen mit Pop-Appeal, ehe mit "Monster" ein weiterer ganz schon deftiger Track an der Grenze zum Gothic Metal in Position gebracht wird, der vorab als Single in Netz gestellt wurde. Spätestens im vierten Stück mit dem Titel "Guillotine" zeigt sich eingangs erwähnte Weiterentwicklung der Band: der Anteil an orchestralem Bombast wurde im Vergleich zu früheren Alben doch spürbar nach oben geschraubt und soll den Hörer fortan begleiten. Dazu lässt sich attestieren, dass die Kompositionen etwas dichter gesponnen und auch durchdachter wirken, jedoch ohne ihre Eingängigkeit einzubüßen. Wenn schließlich in "WEIRDOS" Härte und Bombast aufeinandertreffen, ist eine wohlige Gänsehaut nicht ausgeschlossen. Versöhnliche Töne bekommt man schließlich erst in der abschließenden Piano-Ballade "Don't Fix A Broken Heart" zu hören und stellt fest, dass man diese ruhige Seite der Band bislang gar nicht vermisst hat.

Auf Requiem meistern Hell Boulevard den Drahtseilakt zwischen Melodie und Härte, zwischen Symphonie und Gothic-Flair auf meisterhafte Weise und festigen ihren Platz in der ersten Liga des Genres. Fans der Band und ihrer Gangart dürften begeistern sein und können bedenkenlos zugreifen!

Dagger

5 von 6 Punkten

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