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Spartan - Of Kings and Gods

Spartan - Of Kings and Gods
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 14. Januar 2022
Zeit: 36:48
Label: Pest Records
Homepage: www.spartan-metal.com

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Die niederländische Band Spartan zieht mit ihrem Album Of Kings And Gods in die dritte Schlacht und huldigt einmal mehr den alten Königen und Göttern, vorzugsweise aus der griechischen Mythologie. Nach kurzem Gitarren-Intro lässt der Fünfer mit den Songs "Prometheus" und "Birth Of A God (Alexander Part 1)" zwei richtig dicke Bretter vom Stapel, die uns vor Augen führen, wo die Stärken dieser Truppe liegen: mächtige Riffs, hymnische Melodien und ausgiebige Gitarrenparts, die dem melodischen Death Metal der Band auch immer wieder Elemente aus Heavy und Power Metal zur Seite stellen. In der Kombination wirkt das alles dann tatsächlich so muskulös und angriffslustig wie ein Spartiat auf dem Schlachtfeld. Da setzt der "Siren Song (Odysseus Part 2)" mit seiner schönen Frauenstimme als Gegenpol zu all den Screams und Grunts einen willkommenen Gegenpol, ehe das kriegerische Treiben seinen Lauf nimmt.

Immer öfter sind nun auch einige arg extreme Vocals zu vernehmen, die man sonst wohl eher im Bereich Metalcore oder Screamo verortet hätte und die, für mein Befinden, mit dem musikalischen Drumherum nicht so recht harmonieren wollen. Der steril klingende Technik-Part in "Tomb Of The Great (Alexander Part 2)" passt in dieses Raster und wirkt wie ein Fremdkörper, auf den die Band besser verzichtet hätte. Zugegeben - das ist Nörgeln auf hohem Niveau. Hier und dort hätte man sich noch etwas mehr Eingängigkeit im Refrain gewünscht. Dafür hauen "The Trial" und insbesondere "Supremacy" umso kräftiger auf die Zwölf und dürften jene Metalheads begeistern, die Diverses von Amon Amarth, Ex Deo oder Suidakra im Regal stehen haben.

Dagger

4 von 6 Punkten

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