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Have No Heroes - Letters To Nowhere

Have No Heroes - Letters To Nowhere
Stil: Punk Rock
VÖ: 20. Mai 2022
Zeit: 40:12
Label: Black Star Foundation
Homepage: www.facebook.com/havenoheroes

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Aus Lettland, genauer gesagt aus der Hauptstadt Riga, erreicht mich das zweite Album von Have No Heroes. Während man das erste Album Plastic World noch in Eigenregie veröffentlichte, ist man nun beim schwedischen Label Black Star Foundation untergekommen. Angepriesen wird Letters To Nowhere als eine Mischung aus Punk Rock und Hardcore. Während ich erstere Musikrichtung ohne Umschweife unterschreiben würde, kommt mir die Katalogisierung Hardcore dann doch etwas komisch vor. Aber es gibt hierfür ja keine in-Stein-gemeißelte Richtlinie.
Wie auch immer: Have No Heroes zelebrieren ihre 13 Songs (inkl. Intro) in etwas mehr als 40 Minuten Spielzeit mit einer ordentlichen Portion Spielfreude. Dabei folgen sie bei knapp der Hälfte der Songs der Devise: in der Kürze liegt die Würze, schaffen fünf Songs nicht den Sprung über die drei-Minuten-Grenze. Musikalisch würde ich die Jungs eher in die musikalische Street-/Skate-Punk-Ecke stecken. Etwas Offspring, Millencolin und ein kräftiger Schuss NoOpinion. In die Fun-Punk-Ecke a la Blink 182 driftet man dagegen nicht ab. Und das ist auch gut so. Die Jungs bewegen sich meist im flotten Uptempo, reduzieren aber auch partiell das Tempo, um dem Song bzw. dem Refrain mehr Nachdruck zu verleihen ("Advice"). Treibend-groovig gehen sie den "Better Way" entlang und punkten mit der unaufdringlichen Melodieführung. Ein ruhiger, akustischer Beginn läutet "We Spilled The Water" ein, ehe der Song urplötzlich mächtig Gas gibt und man das heimische Wohnzimmer unweigerlich in einen Moshpit verwandeln will. Ja, so macht das Spaß. Den Abschluss bildet mit "Zanra Beres" dann noch ein flotter Song in der Landessprache mit einem schönen melodischen Refrain, den man mitträllern will, wenn man nur könnte.
Die Scheibe macht einfach Laune und ist sehr kurzweilig. So soll's sein.

Ray

5 von 6 Punkten

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