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Orden Ogan - Final Days

Orden Ogan - Final Days
Stil: Symphonic Power Metal
VÖ: 12. März 2021
Zeit: 50:37
Label: AFM Records
Homepage: -

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Auf Orden Ogan ist einfach Verlass! Nach fünf Studioalben weiß man in etwa, was einen erwartet und auch, dass man vermutlich nicht enttäuscht werden wird. Der Zauber der ersten Alben ist daher ein Stück weit verflogen und doch beindruckt es immer noch, mit welcher Souveränität und Brillanz die Sauerländer Combo ihre Lieder komponiert und arrangiert. Final Days, der inzwischen sechste Dreher aus dem Haus der Oganer, macht da absolut keine Ausnahme! Nach dem letzten Abstecher in den wilden Westen mit dem 2017er Album Gunmen geht es nun quasi zurück in die Zukunft und weit hinaus ins Weltall, welches den Stoff und die endlose Bühne für zehn neue Power-Metal-Perlen liefert.

Mit "Heart Of The Android" haben Orden Ogan gleich an erste Stelle einen ergreifenden Gassenhauer gestellt, der ganz in der Tradition so glorreicher Band-Hits wie "The Things We Believe In", "F.E.V.E.R" oder eben "Gunman" steht. Sprich: diese Melodien, diesen Chorus wird man so schnell nicht mehr los und hatte sie ja ohnehin schon intus. Denn das Video zum Song kursierte ja schon lange vor der Album-VÖ im Netz. Selbstverständlich haben Orden Ogan nach diesem ersten Knaller noch längst nicht all ihr Pulver verschossen bzw. den Akku an ihrer Laserkanone entleert. Nicht vergessen, wir sind ja im Weltall! "Let The Fire Rain" beispielweise entpuppt sich als mitreißende Hymne, die bei keinem künftigen Konzert in der Setlist fehlen sollte. "Interstellar" kommt dann mal wieder mit so einem herrlich verspielten Riff um die Ecke, das unweigerlich an Running Wild denken lässt, und animiert mit archetypischem Metal-Refrain a la "... If you never surrender you will never fall" zum Mitsingen. Als Bonus-Bonbon gibt's im selben Track dann auch noch ein ausgedehntes Solo von Flitzefinger Gus G. (Firewind/Ozzy Osbourne) auf die Mütze. Für Gänsehaut pur sorgt die Herzschlag-Ballade "Alone In The Dark", zu der Ylva Eriksson von Brothers Of Metal eine unter die Haut gehende Strophe beigesteuert hat. Ganz große Klasse! (Und um Welten besser, als der gleichnamige Sci-Fi-Horrorstreifen.) Schließlich lässt das stürmische "Hollow" noch einmal den Druck aus allen Ventilen, eher die Band im epischen Rausschmeißer "It's Over" auf den Weltuntergang vorbereitet.

Ohne lange Umschweife: Final Days ist ein exzellentes Album geworden und setzt die Messlatte in Sachen Symphonic und Power Metal für das Jahr 2021 gleich mal verdammt hoch an. Zwar mag das Cover-Artwork etwas gewöhnungsbedürftig sein, dafür hat Sänger und Bandchef Seeb Levermann nicht nur am Mikro, sondern auch als Produzent einmal mehr ganze Arbeit geleistet und dem vorzüglichen Songmaterial den passenden Raumanzug geschneidert!

Dagger

6 von 6 Punkten

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