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Festival-Bericht

Summer Breeze

mit Amon Amarth, Opeth, Cyrcus, Sheephead, Dreamshade, Cypecore, Second Relation, One-Way Mirror, Razor Of Occam, Vomitory, Cataract, Powerwolf, God Dethroned, Katra, Deadlock, Vader, Grand Magus, Jack Slater, Unheilig, Sylosis, Equilibrium, Psycroptic, J.B.O., Beneath The Massacre, Walls Of Jericho, Hackneyed, Kreator, The Red Chord, Backyard Babies, Anaal Nathrakh, Corvus Corax, Misery Index, Katatonia, Hate Eternal, Suffocation, Carnifex, The Faceless, Unsun, The New Black, The Cumshots, Battlelore, Callejon, Nim Vind, The Other, Sacred Steel, Psychopunch, Skyforger, The Haunted, Black Messiah, Entombed, Obscura, Schandmaul, Koldbrann, Sabaton, Urgehal, Life Of Agony, Cynic, Amorphis, Vreid, The Sorrow, Haggard, Firewind, Protest The Hero, Raunchy, Elvenking, Benighted, Black Sun Aeon, The Storm, Before The Dawn, Grave, Krypteria, Born From Pain, Unlight, Epica, Narziss, Brainstorm, Waylander, Evergreen Terrace, Excrementory Grindfuckers, Moonspell, Hate, Legion Of The Damned, Ghost Brigade, Volbeat, Evocation, Voivod, Bury Me Deep, Dagoba, Deathstars & Secrets Of The Moon

Flugplatz Sinbronn, Dinkelsbühl 13. - 15.08.2009

(Fotogalerien: Summerbreeze2009 )

Sommerzeit, Festivalzeit. Was gibt es Schöneres, als mit netten Leuten ein paar Tage zu campen und dabei gute Musik zu hören (den Konsum bestimmter Flüssignahrungsmittel lasse ich jetzt mal außen vor)? Nicht viel und deswegen waren die Berichterstatter Mitte August auch unterwegs Richtung Dinkelsbühl, um wie jedes Jahr ein paar Tage auf dem Summer Breeze zu verbringen. Diesmal hatten wir unsere Konsequenzen aus der Stausituation vom letzten Jahr gezogen und fuhren schon um sechs Uhr früh von München los. Das war denn auch gar keine schlechte Idee, denn von zähflüssigem Verkehr oder gar Stau war um diese Uhrzeit weit und breit nichts zu sehen, weder auf der Fahrt Richtung Sinbronn noch beim Festivalgelände selber. Ob das alleine der frühen Stunde geschuldet war oder ob auch die Maßnahmen des Veranstalters ihr Scherflein dazu beigetragen haben, kann ich nicht aus erster Hand beurteilen, aber der Tenor ging doch deutlich dahin, dass die Anreise diesmal wesentlich besser organisiert war. Lob also schon mal an dieser Stelle Richtung Organisationsteam!

Halb zehn stand dann auch unser Campingdomizil schon fertig aufgebaut und das erste Bier des Tages schmeckte bei der Beobachtung der Aufbauversuche unserer CP-Nachbarn gleich doppelt so gut. Da der Newcomer-Contest erst um 16:00 Uhr beginnen sollte, blieb also noch genug Zeit, die Augenlider auf innere Verletzungen zu überprüfen und danach noch gemütlich den Festival-Merchandise zu begutachten. Stellte sich im Nachhinein aber als die falsche Reihenfolge heraus, denn als wir am Verkaufsstand ankamen, waren schon bedenkliche Lücken im Angebot zu verzeichnen. War aber kein Problem, denn die Berichterstatter sind ja flexibel wie ein Amboss und erwarben halt das, was von den Resten noch am besten dem jeweiligen Geschmack entsprach. Sehr gute Idee übrigens, die Devotionalien durchzunummerieren, das machte es wesentlich einfacher, dem Verkäufer seinen Wunsch unmissverständlich zu übermitteln.
(Hannes)

Summer Breeze 2009. Also so viel kann man schon vorab sagen: Geil war es! Ein schönes und gut konzipiertes Gelände, eine durchdachte Organisation und vor allem eine gelungene Stimmung mit vielen hochkarätigen Bands. Nicht alle der Bands konnten überzeugen und nicht alles klappte auf der Bühne so wie es das sollte, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Auch haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen und viel geboten, wie beispielsweise den Jägermeisterkran, der zu einem Rundflug über das Gelände einlud.
(Alex)

Mittwoch, 12.08.2009

Vier Uhr Nachmittags war es dann aber wirklich an der Zeit, mit dem eigentlichen Festival zu beginnen. Also ab ins Partyzelt und der ersten Band des Newcomer-Stages die Aufwartung gemacht. Cyrcus nennt sich selbige Kapelle und machte ihre Sache als Opener gar ausgezeichnet. Kraftvoller, aber gleichzeitig jederzeit melodischer Metal moderner Ausprägung wurde von vier Musikern geboten, die ihr Handwerk durchaus verstehen. Und da das Zelt gerade in Anbetracht der immer noch recht frühen Stunde recht gut gefüllt war, wo die Band doch eher mit maximal 50 Zuhörern gerechnet hatte, bot auch die Performance der Musiker auf der Bühne keinerlei Anlass zur Klage, so dass sich das Publikum zu Circlepit und Wall Of Death hinreißen ließ. Starke Sache das!
(Hannes)

Die nächsten waren dann Sheephead, die der Berichterstatter bereits beim Iron Autumn vor zwei Jahren erleben durfte. Damals war ich denn auch sehr angetan von der Vorstellung der fünf Pfaffenhofener, was mich auch für diesen Gig hoffen ließ. Doch leider hat mich die Vorstellung im Zelt nicht wirklich überzeugt. Der Sound war undifferenziert und verwaschen (das war doch immer noch der gleiche Mixer, oder?) und irgendwie kam mir das Zusammenspiel der Band recht holprig vor. Der sehr modern wirkende Melodic Death mit deutlicher Core-Schlagseite klang recht aufgekratzt, ohne wirkliche Durchschlagskraft zu entfalten. Zwar gab es auch bei Sheephead viele Besucher, die ihren Spaß am Gig hatten, aber die Reaktionen waren insgesamt deutlich zurückhaltender als noch beim Opener.
(Hannes)

Die darauf folgenden Bands mussten aber den leiblichen Bedürfnissen des Schreiberlings weichen, weshalb zum Contest von mir nur noch nachzutragen wäre, dass Second Relation diesen Wettbewerb gewinnen konnten und folgerichtig am Donnerstag den Opener fürs eigentliche Breeze geben durften. A propos leibliche Bedürfnisse: Diese konnten auf dem Gelände zu den gleichen Preisen wie im Vorjahr gestillt werden und das bei einem Angebot, das mindestens ebenso reichhaltig war wie 2008, wenn nicht sogar noch umfassender.
(Hannes)

Der nächste Auftritt, den ich mir ansehen wollte, war der von Vomitory. Doch dazu kam es dann doch nicht, denn als ich beim Party Tent auftauchte, war für mich recht schnell klar, dass ich da nicht wirklich reinkommen würde, zu voll war die Bude schon jetzt. Ach, was rede ich da, voll ist der falsche Ausdruck. Übervoll trifft die Sache wesentlich besser, man kam nicht mal auf zehn Meter ans Zelt heran, ohne sich durch eine massive Zuschauerwand kämpfen zu müssen. Na ja, hilft alles nichts, wird die Pause halt verlängert, nächste Band für mich sollte der Rauswerfer des Abends, God Dethroned werden.
(Hannes)

Erste Band in diesem Jahr sind für mich Vomitory, bei denen sich das Sprichwort "Wer zu spät kommt, den bestraft das Publikum" leider bewahrheitet. Punktlich zum Auftakt ist das Partyzelt zum Bersten gefüllt, an einen guten Platz in einer mittleren Reihe nicht zu denken. Beste Voraussetzungen also, um einen fulminanten Gig hinzulegen und genau das taten Vomitory auch. Statt ausschweifender Ausführungen nutzen Vomitory die eh schon knappe Spielzeit und legen einen überzeugenden Auftritt hin. Die Stimmung ist am Kochen, die Crowd-Surfer segeln reihenweise gen Bühne und lauter Jubel brandet nach jedem Song auf. Guter Anfang, der Lust auf mehr macht.
(Lord Obirah)

Doch zum Glück half mir hier der Zufall, denn so ganz nebenbei erfuhr ich, dass die Holländer in der Running Order vorgezogen wurden und den Slot direkt nach Vomitory bekämen. Gut für mich, denn so war die Pause doch nicht allzu lang und der Feierabend absehbar. Da das Zelt nun auch wesentlich weniger bevölkert war, fand ich auch recht problemlos einen brauchbaren Platz, um den Auftritt verfolgen zu können. Und trotz der kurzfristigen Verschiebung lieferten die Mannen um Neugitarristin Susan Gerl einen sehr soliden Gig ab. Dass die Band erst seit Kurzem in dieser Besetzung zusammen ist, merkte man dem Gig an keiner Stelle an und mit dem Material der neuen Götterscheibe Passiondale im Gepäck konnte eigentlich auch nichts schief gehen. Tat es auch nicht und so stellten die vier Tulpenpflücker/innen die anwesenden Gäste mit ihrer Darbietung völlig zufrieden.
(Hannes)

So, Papa war seit vier Uhr auf den Beinen und mittlerweile war es Mitternacht, Zeit also, den Schlafsack zu testen. Er bestand den Test übrigens...
(Hannes)

Mit eine der ersten Bands des Festivals waren am Mittwoch God Dethroned, die, sehr zu meiner Verärgerung, aufgrund der Verspätung von Cataract vor Powerwolf und eben diese Band mit Stauproblemen gelegt wurde. Anstelle von God Dethroned bekam man also andere Bands zu sehen, die zwar nicht unbedingt das gleiche Publikum bedienen, die aber ihre Anhänger durchaus begeistern konnten. Cataract taten dies ebenso wie Powerwolf, obwohl Letztere nicht mit sehr viel Bühnenpräsenz auffielen. Aufgetreten waren dies Bands im Partyzelt, einem großen Zirkuszelt, das gemütlich ist und auch optisch etwas hermacht. Besonders der Sound ist aber hier hervorzuheben, der im Partyzelt stets sehr gut, jedoch meist zu laut war.
(Alex)

Donnerstag, 13.08.2009

Neuer Tag, neue Gigs.
Allerdings ließen wir es etwas ruhiger angehen, zumal es sowohl nächtens als auch vormittags recht heftig geregnet hatte. Deshalb verpassten wir auch die zweite Chance, Second Relation anzusehen. Somit war Katra unser Einstieg in den Konzerttag. Ganz nett anzuhören war das schon, allerdings überzeugte mich die manchmal etwas dünne Stimme von Frontfrau Katra nicht durchweg, an manchen Stellen wurde es schon ein wenig piepsig. Egal, muss mir ja nicht alles gefallen, andere hatten ihren Spaß.
(Hannes)

Da war die Performance von Deadlock schon eher ein Publikumsmagnet, so voll hätte ich das Gelände um diese Uhrzeit nicht erwartet. Ich werde zwar trotz dieses Auftrittes nicht unbedingt ein Fan ihrer Musik, aber was da auf dem Platz vor der Pain Stage abging, war schon aller Ehren wert und nötigt mich zu einem anerkennenden Nicken. Die energiegeladene Show war das benötigte "Hallo wach" für das Breeze an diesem Tag und wurde von der versammelten Menge dankbar angenommen. Nicht schlecht!
(Hannes)

Beim nachfolgenden Act wäre aber der Begriff "nicht schlecht" wohl eine bösartige Untertreibung, denn Vader kamen, sahen und vernichteten. Geführt vom gewohnt professionellen Peter entfachten die vier Polen einen Orkan der Verwüstung mit ihrem messerscharfen und wuchtigen Death Metal. Wüste Moshpits und zwei Walls Of Death waren der Dank des Publikums für dieses musikalische Massaker und machten den Berichterstatter relativ schmerzhaft auf die einzige weniger gelungene Neuerung des Summer Breeze aufmerksam: Das Geröllfeld vor der Main Stage. Nix gegen eine Befestigung des Bodens, aber dieser teilweise faustgroße Schotter war dafür denkbar ungeeignet. Das Publikum ließ sich davon aber nicht wirklich beeindrucken und so hatte das Festival für mich seinen ersten Höhepunkt erreicht, wodurch der Verfasser dieser Zeilen aber auch zu einer Erholungspause genötigt wurde (kommt ihr erst mal in mein Alter!).
(Hannes)

Grand Magus setzen mit ihrer Musik einen kleinen Gegenpol, denn die Schweden sind mit ihrer Musik weit nicht so brutal wie viele andere Bands im Billing. Das heißt aber wiederum natürlich nicht, dass die Schweden keinen Spaß haben und vor allem machen. Mit cooler Sonnenbrille wird auf der Bühne eine minimalistische aber effiziente Show geboten. Die Mischung aus Doom und klassischem Heavy Metal mit düsterer und rockiger Schlagseite lädt förmlich zum Headbangen ein. Viele lassen sich davon auch recht schnell anstecken und schütteln ihr Haupthaar zu "Wolfs Return" oder dem finalen "King Slayer", bei dem die Jungs von Grand Magus nochmals ihre Abneigung gegen das schwedische Königshaus betonen.
(Lord Obirah)

Der Donnerstag wartete dann für mich mit einer großen Hoffnung auf, denn die sympathischen Münchner der Heidenkapelle Equilibrium spielten. Groß waren meine Erwartungen, die sich mehr auf ihr Erstlingswerk Turis Fratyr als auf den Nachfolger Sagas stützten. Doch leider war der Auftritt der Münchner nicht der große Wurf, da zum einen der Sound von mäßiger Qualität war, zum anderen die Musiker mehr für ihr Griffbrett interessierten als für leidenschaftliches Livegefühl. Über die Songauswahl ließ sich hingegen nicht streiten, zumal man auch den Publikumsliebling "Met" auspackte.
(Alex)

Zu nicht allzu später Stunde heizen Psychroptic dem eh schon erhitzten Publikum im Partyzelt ein. Hier zeigt sich mal wieder deutlich, dass technisch anspruchsvolle und brutale Musik auch live hervorragend funktionieren kann. Psychroptic liefern eine energiegeladene Show ab und präsentieren ihr Material äußerst tight, was letztendlich mit lauten Zugabeforderungen quittiert wird, die aber nicht erfüllt werden.
(Lord Obirah)

Nächster Programmpunkt war dann mit J.B.O. eine der Bands, auf die ich am meisten gespannt war. Verträgt sich Geblödel mit Metal? Ich würde mal sagen: Ja. Zwar war die technische Umsetzung jetzt nicht wirklich Weltklasse zu nennen, ein paar Holperer hatten sich da schon eingeschlichen. Aber das ist bei einer solchermaßen gearteten Kapelle eher nebensächlich, hier kommt es meiner Meinung nach einzig und allein auf die erzeugte Stimmung an und die stimmte. Auch wenn die Stücke neueren Datums ein wenig zurückhaltend angenommen wurden, war dennoch genug klassisches Liedgut der Franken im Set vorhanden, um das anwesende Volk zu erheitern und den Gig in eine kleine Party zu verwandeln.
(Hannes)

Beneath The Massacre müssen ebenfalls mit der kleinen Bühne im Partyzelt vorlieb nehmen, legen aber in familiärer Atmosphäre einen furiosen Gig hin. Die Kanadier können ihren positiven Eindruck vom Gig in München absolut bestätigen, präsentieren sich in starker Verfassung und legen entsprechend los wie die Feuerwehr, was sich während des gesamten Auftritts nicht ändert. Genau wie die Musiker auf der Bühne gönnen sich die Leute vor der Bühne keine Sekunde Pause, höchstens, um der Band lauten Applaus zu spendieren. Zum Abschluss bekommen Beneath The Massacre noch eine hübsche Wall Of Death spendiert, bei der sich viele nochmals voll austoben.
(Lord Obirah)

Schunkelparty war dann vor der Pain Stage eher weniger angesagt, denn mit Walls Of Jericho gab sich eine Kapelle die Ehre, bei der eine eher handfest zu nennende Stimmung vorherrschte. Vorangetrieben von der beeindruckenden Frontfrau Candace entfesselten die fünf Musiker einen Sturm im Publikum, der das ganze Areal vor der Bühne umfasste. Die in diesem Fall vorwiegend jüngeren Besucher schonten sich denn auch keineswegs und so kochte das Gelände am frühen Abend. Die Band honorierte den Einsatz des Publikums mit einer energiegeladenen Performance, die zur Musik passte wie die Faust aufs Auge.
(Hannes)

Gespannt durfte man auch auf den Auftritt von Walls of Jericho sein, die zu meinem Bedauern zur selben Zeit spielten wie Hackneyed. Die süßen kleinen "Frägga" hätte ich ja schon gerne gesehen. Wenn aber eine talentierte und attraktive Frontfrau existiert, da fällt die Wahl schon wesentlich leichter. Zurück zum Thema: Walls Of Jericho, die ihr neuestes Albummaterial mit im Gepäck hatten, demonstrierten eindrucksvoll, dass sie ihre Studioqualitäten auch live durchaus rüberbringen konnten. Doch auch hier war wieder der Wermutstropfen der, dass der Sound zu breiig daherkam. Ein Problem der Painstage oder einfach der Mischer? Dem Unterhaltungswert der Band hat es jedoch nicht geschadet.
(Alex)

Das Stimmungsbarometer fiel aber auch bei der nächsten Band nicht, wie auch, wenn Kreator solch ein Set zocken wie an diesem Abend. Da passte musikalisch alles und ließ sogar Milles etwas... gewöhnungsbedürftige Ansagen vergessen. Saubere Setlist, richtig guter Sound, eine Band in Spiellaune und ein Publikum, das den Musikern förmlich aus der Hand fraß, da konnte ja gar nichts schief gehen. So bedauerte ich es auch keinen Moment, dafür Misery Index im Partyzelt verpasst zu haben und ich denke, da war ich nicht der Einzige.
(Hannes)

Kreator spielen zum wiederholten Male auf dem Summer Breeze und finden wie immer massiv Zuspruch. Der Gig wird durch rote Rauchsäulen eröffnet, die am linken und rechten Bühnenrand aufsteigen und neben der Bühne auch das halbe Gelände vernebeln. Im Hintergrund läuft zum Opener "Hordes Of Chaos" das zugehörige Video auf mobiler Leinwand, die je nach Bedarf im Hintergrund verschwindet. Ansonsten legen Kreator einen starken Auftritt aufs Parkett, der mit "Phobia", "Terrible Certainty", "Enemy Of God" oder "Pleasure To Kill" Songs aus so ziemlich allen Phasen der Band enthält. Entsprechend wüst sind die Reaktionen im Publikum, das sich wahlweise die Birne vom Hals bängt, exzessives Crowdsurfing betreibt oder einfach nur fasziniert den höllischen Klängen lauscht. Die Stimmung ist hervorragend, dennoch macht sich etwas Verwirrung breit, als Mille den Gig nach "Coma Of Souls" mit einem knappen "Tschüss" erstmal beendet. Aber das Thrash-Urgestein lässt sich nicht lange bitten und kommt für die Zugabe zurück auf die Bühne. Mille schwingt kurz darauf eine rote Kreator-Flagge, flippt bei der dazugehörigen Ansage fast völlig aus und läutet den dazu passenden Song "Flag Of Hate" ein, der nahtlos in "Tormentor" übergeht und somit ein furioses Finale markiert. Definitv der bessere der beiden Dinkelsbühlauftritte bisher, der das Publikum durch die teils etwas seltsamen Ansagen Milles auch hin und wieder zum Schmunzeln veranlasst.
(Lord Obirah)

Wer für eine ausgelassene Party zu haben ist, der ist bei den Backyard Babies genau an der richtigen Stelle, denn die Schweden entfachen auch in Dinkelsbühl ein Feuerwerk an knackigen Rock-Songs, die zum Feiern geradezu einladen und auch den hartgesottenen Metaller dazu veranlassen, das Tanzbein zu schwingen. Auch wenn diese Einschätzung nicht übermäßig viele Summer Breezer teilen, so finden sich vor der Pain-Stage dennoch jede Menge Leute ein, die mit den Babies hüpfen, tanzen, klatschen und feiern, während auf der Bühne eine energiegeladene Show abgezogen wird. So geht das Publikum nicht nur bei alten Kamellen steil, sondern feiert im gleichen Maße neuere Songs wie z.B. die aktuelle Single "Degenerated", bei der der Platz vor der Bühne erbebt, weil alle gleichzeitig auf und ab springen. So macht Feiern Spaß und das sahen nicht nur die Anwesenden so, sondern auch die Jungs auf der Bühne, die sich nach viel zu kurzer Spielzeit klatschend in den Feierabend verabschiedeten.
(Lord Obirah)

Nach einem kleinen Verschnaufpäuschen während der Backyard Babies wurde es Zeit für den ersten Headliner. Cantus Buranus, das Klassik-Projekt von Corvus Corax, sorgte im Vorfeld des Festival für lebhafte Diskussionen, ob diese Art Musik überhaupt auf ein Metal-Festival passen würde. Wer aber an diesem Abend anwesend war, dem gingen schnell die Kontra-Argumente aus, denn was sich da auf der Bühne abspielte, war einfach großartig, bombastisch und irgendwie überlebensgroß. Musik und Bühnenshow gingen Hand in Hand und machten dieses Spektakel zumindest für mich unvergesslich. Und ja, dieser Auftritt passte sehr wohl aufs Breeze!
(Hannes)

Misery Index erwischen ein klein wenig verhaltenes Publikum, doch schon nach dem ersten Song sind die ersten Crowd-Surfer auszumachen, die freudig Richtung Bühne segeln. Ein Circle-Pit lässt schließlich nicht lange auf sich warten und Misery Index haben die Meute fest im Griff. Kein Wunder, denn die Amis feuern ihr unaufhaltsamen Death/Grind-Walzen derartig tight ins Publikum, dass einem fast die Spucke wegbleibt. Dafür erntet das Quartett natürlich viel Beifall, der sich nicht nur auf den vorderen Zeltbereich beschränkt, sondern auch von ganz hinten aufbraust. Einen extra Schub Motivation bekommen Misery Index, als ihre Frage, wer die Band vorher schon mal gesehen hat, fast vom kompletten Publikum per Handzeichen beantwortet wird. Das Extra-Engagement zahlt sich definitv aus, denn auch die Teilnehmer des Circle-Pit legen nochmals ein Brikett drauf und geben Richtig Gas. Doch ehe man sich versieht ist die Spielzeit schon zu Ende, und Misery Index werden unter lautem Jubel und Zugabeforderungen in die Nacht entlassen.
(Lord Obirah)

Spät war es geworden und ich nicht jünger. Eigentlich hatte ich Hate Eternal und Suffocation noch fest mit eingeplant, aber es ging nix mehr, der Körper wollte nicht mehr. Also ab in die Heia, um für den Freitag fit zu sein.
(Hannes)

Freitag, 14.08.2009

Da Unsun und The New Black nicht wirklich zu meinen Favs zählen, begann der nächste Festivaltag für meiner einer mit den The Cumshots. Hier war vor allem interessant, ob die Musik, die mir auf CD eher mittelprächtig gefällt, live mehr Durchschlagskraft besitzt. Tut sie wirklich, denn vor allem das Stageacting von Mainman Max Cargo war dazu angetan, dem zu diesem Zeitpunkt noch etwas spärlich anwesenden Publikum den letzten Rest Sand aus den Augen zu pusten. Schön rotzig und authentisch war der Auftritt und man nahm der Band diese Attitüde auch jederzeit ab. Besonders zu erwähnen gilt hier das völlige Fehlen von Berührungsängsten seitens Herrn Cargos, denn er bequemte sich doch glatt von der Bühne herunter zum gewöhnlichen Volk. Das nenne ich mal Fannähe und machte den Gig wesentlich besser als die Mucke aus der Konserve!
(Hannes)

Was ich von Battlelore nicht behaupten kann. Oh, schick sehen die Herren und Damen Musiker in ihrer Gewandung schon aus, kein Zweifel. Aber musikalisch erzeugen die Auftritte der Finnen bei mir regelmäßig Langeweile. Und so wirklich sprang der Funke auf das Publikum auch nicht über, auch wenn es schon ein paar geschwungene Langhaarfrisuren zu bewundern gab. Ist wohl eher was zum Zurücklehnen und wem's gefällt, dem darf es auch gefallen, ich selbst werde einfach nicht warm damit.
(Hannes)

Der danach drohenden Kajal-Vergiftung durch Callejon elegant durch eine Essenspause entkommend, gönnte ich mir die Auftritte von Nim Vind, The Other und Psychopunch aus sicherer Entfernung, wobei zu konstatieren ist, dass alle drei Bands recht gut bei den Anwesenden ankamen. Besonders bei Psychopunch ärgerte ich mich im Nachhinein, nicht vor der Bühne gewesen zu sein, denn der Sound der Schweden hat mir wirklich gut gefallen. Das nächste Mal wird mir das nicht mehr passieren!
(Hannes)

Somit fand ich mich erst wieder zu The Haunted vor der Main Stage ein. Mittlerweile war es schon recht heiß geworden, was dann dazu führte, dass die Schweden zwei Songs brauchten, um richtig zum Publikum durchzudringen. Dann aber gab es kein Halten mehr seitens der Menge vor der Bühne und die Arena kochte wortwörtlich über. Die Jungs sind einfach gut und das Volk wusste es zu schätzen. Alles war in Bewegung, auf der Bühne genauso wie davor und das trotz der tropischen Verhältnisse. Der erste Gewinner des Tages stand somit für mich fest und kam aus dem Land der Elche.
(Hannes)

The Haunted sind immer ein Garant für einen gelungenen Live-Gig. Mit bzw. hauptsächlich dafür verantwortlich ist Fronter Peter Dolving, der mit seinem symphatischen Auftreten eigentlich sofort einen guten Draht zum Publikum findet. Auch hier sollte es nicht anders sein, Peter ist und bleibt ein großartiger Sänger und Entertainer, der der Meute mit viel Humor ordentlich einheizt. So hält er eine kurze Rede gegen Metalcore und Kommerz, nur um gleich danach "Trenches" als den The Haunted-Metalcore-Song auszurufen. Schließlich steigt er von der Bühne ins Publikum und teilt die Anwesenden in zwei Hälften für eine ordentliche Wall Of Death, redet weiter munter vor sich hin und schüttelt nebenbei noch ein paar Hände. Dann geht's zurück zur Bühne um endlich den Song zu spielen und die gespannten Massen aufeinander loszulassen. Großes Kino! Das alles soll aber die Leistung der restlichen Mannschaft in keiner Weise schmälern, die die Songs äußerst tight und engagiert durch die PA feuert und somit genauso zum Gelingen des Auftritt beiträgt. Starke Show, die definitiv mehr Publikum verdient gehabt hätte.
(Lord Obirah)

Der Zeitplan ließ dann noch einen kurzen Blick ins Zelt zu Black Messiah zu, um zumindest zu folgendem Urteil zu gelangen: ganz nett. Da gefällt mir die Musik vom Tonträger besser.
(Hannes)

Aber schnell wieder zurück zur Pain Stage, um die Legende Entombed mitzuerleben. Leider fand ich den Gig keineswegs legendär, zu uninspiriert wirkte die Performance der Kapelle auf mich. Ich finde es ja sogar recht erheiternd, dass L.G. Petrov aus der Entfernung eine leichte Ähnlichkeit mit dem Undertaker aufzuweisen scheint, aber das machte den Gig auch nicht besser. Vor allem im Gitarrenbereich fehle mir doch einiges an Druck; da, wo früher Uffe Cederlunds Sechssaitige für wohliges Schaudern in den tiefen Bereichen sorgte, herrschte an diesem Tag gähnende Leere. Oder war der Sound nur bei mir so dünn?
(Hannes)

Ebenfalls ein Garant für packende Live-Shows sind die schwedischen Death Metal Urgesteine Entombed und das sieht nicht nur der Schreiberling so, sondern auch der Rest der Anwesenden. Als L.G. und Co schließlich die Bühne betreten und so richtig in die Saiten greifen, gibt es vor selbiger kaum noch ein Halten. Moshen und Toben ist angesagt, was aber angesichts des starken Songmaterials auch keine Schwierigkeit ist. Egal, ob alte oder neue Lieder ihren Weg an die Ohren der Zuhörer finden, immer gibt es lautstarken Beifall, über den sich Fronter L.G. freut wie ein kleines Kind, dem man ein Eis geschenkt hat. Da fällt es auch gar nicht auf, dass Entombed mit einem Ersatzbassisten namens Victor angereist sind, weil der etatmäßige Basser Nico Elgstrand zu Hause seiner Frau bei der Geburt ihres Kindes beisteht. Auch wenn ich mich wiederhole, die Spielzeit ist viel zu knapp für eine Band wie Entombed, deshalb hier die Forderung nach einem Platz auf der Main-Stage beim nächsten Besuch von Entombed beim Summer Breeze!
(Lord Obirah)

Wie dem auch sei, ich war recht enttäuscht und nutze deswegen die Gelegenheit, rechtzeitig zum Auftritt von Obscura im Partyzelt zu sein. Wie befürchtet war das Zelt bei Weitem nicht so gefüllt wie bei jeder dahergelaufenen Dudelcombo, was aber auch dazu führte, dass ich erstens einen sehr guten Platz ergattern konnte und zweitens die Temperaturen im Zelt noch halbwegs im grünen Bereich blieben. Und es hatte sich gelohnt, rechtzeitig im Zelt zu erscheinen, denn Obscura legten einen Auftritt vom Allerfeinsten hin! Nicht nur die Musik war, wie zu erwarten, über jeden Zweifel erhaben, nein, auch die Musiker zeigten Präsenz auf der Bühne und wirkten nicht wie ein paar Autisten, die ihre Noten herunterspielten, was bei technischen Death Metal-Combos leider keine Selbstverständlichkeit darstellt. Dieser Gig war einfach ein Kleinod und ich hatte meine erste wirkliche Überraschung und auch noch eine positive. Großes Ohrenkino!
(Hannes)

Obscuras Auftritt überschnitt sich zeitlich mit dem von Schandmaul auf der Hauptbühne, was dazu führte, dass ich nur den zweiten Teil davon mitbekam. Der aber hat mir recht gut gefallen und wurde gegen Ende sogar sehr emotional. Gar nicht übel.
(Hannes)

Auf Obscura bin ich insofern gespannt, da ich nur den Namen der Band, aber keine Lieder derselbigen kenne. Den Menschenmassen im Party-Zelt zufolge gehöre ich damit aber zu einer kleinen Minderheit. Umso entzückter bin ich, das Material der Jungs aus München zu hören, denn hier paart sich technische Finesse mit komplexem aber dennoch geschicktem Songwriting, so dass man die Lieder nicht nur daheim vor der Anlage genießen kann, sondern auch live vor der Bühne mit feinem und vor allem funktionierendem Death Metal versorgt wird. Obscura sind äußerst symphatisch und freuen sich sichtlich, hier auf dem Summer Breeze spielen zu dürfen. Die Band präsentiert sich als tighte Einheit, die aber trotz aller Komplexität nicht auf der Bühne festgenagelt ist. Das macht Spaß, das ist fein und lässt den Gig zu einem kleinen Triumphzug werden, der mit viel Beifall bedacht wird. Weitere Auftritte auf dem Summer Breeze werden sicherlich mit größerer Bühne und längerer Spielzeit belohnt!
(Lord Obirah)

Die darauf folgenden Sabaton hatte ich schon mal live gesehen und war damals alles andere als überzeugt von der Band. Umso überraschter war ich von der Qualität dieses Auftrittes, denn die Band versprühte Energie ohne Ende, Spielfreude und Spaß am Gig, was sich ohne Verzögerung aufs Publikum übertrug. Vom ersten Ton an war Party angesagt und auch wenn ich die Songs der aktuellen Scheiblette, die am Anfang gespielt wurden, noch nicht kenne, hat diese Leistung auch mich mitgerissen. Ganz um mich geschehen war es dann aber, als Kracher wie "Primo Victoria", "Attero Dominatus" und "Panzer Battalion" zum Besten gegeben wurden, da stand die Bühne in Flammen und die Menge war einfach glücklich. Zum krönenden Abschluss gab es noch "Metal Machine" und ich hatte meine zweite positive Überraschung.
(Hannes)

Als Life Of Agony ihre erst Platte River Runs Red anno 1993 veröffentlichen, sind viele der Anwesenden beim Summer Breeze 2009 nicht mehr als ein Glitzern in den Augen ihrer Eltern. Entsprechend finden sich auch vornehmlich ältere Generationen vor der Bühne ein, als Keith Caputo und Co. zum Stelldichein bitten. Der kleine Mann mit der großen Stimme ähnelt dabei aufgrund von Sonnenbrille und halb langen Haaren massiv an Ozzy Osbourne, kann aber definitiv besser singen, als der alte senile Herr. Die lichten Reihen im Publikum lassen sich aber aufgrund der unfreiwillig gebotenen Freiräume nicht beirren und feiern mit Life Of Agony einen zünftige Party. Keith gibt auf der Bühne den aktiven Flummy, der ein Glas Wein nach dem anderen zu sich nimmt und wann immer sich die Möglichkeit bietet zu den Songs tanzt. Der kleine Mann lebt seine Musik auf der Bühne wie kein zweiter. Dabei schafft er es sogar, dass sich bei "I Regret" ein winzig kleiner Circle-Pit vor der Bühne bildet, was so Manchem ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert. "Bad Seed" entpuppt sich kurz darauf als Hüpfübung für die Zuschauer und bei "Through And Through" geht schließlich völlig die Post ab. Und wie es oft so ist, wenn man Spaß hat, vergeht die Zeit wie im Flug, so auch bei diesem Auftritt und ehe man sich versieht, verschwindet die Band hinter der Bühne und lässt strahlende Fans zurück.
(Lord Obirah)

Cynic im Zelt dagegen konnten mich keinen Augenblick fesseln, irgendwie hat mich dieser Auftritt nicht erreicht, was mir aber genug Zeit ließ, mir meinen Platz zu Amorphis zu sichern. Ok, ich sollte wohl besser zugeben, dass ich mir eher einen brauchbaren Platz für Amon Amarth verschaffen wollte und dabei Amorphis mitnahm. Schöne Show, recht entspannt, aber nicht mein Ding. Egal, es kann einem nicht alles gefallen, andere hatten ihre Freude daran.
(Hannes)

Als alter Fan der Band Amorphis war der Freitagabendtermin vor der Painstage quasi Pflicht für mich. Dennoch ging man mit gemischtem Gefühl dorthin, weil der Sound eventuell qualitativ nicht so gut sein konnte und weil Amorphis in den letzten Jahren nicht das glücklichste Händchen für ihre Setlist hatten. An diesem Abend wurden jedoch beide Zweifel schnell ausgeräumt, da der Sound ansprechend war und die Band tief in die Klamottenkiste der Alben griff. Natürlich konnte nicht jeder Wunsch erfüllt werden, aber solche Schmankerl wie "My Kantele" oder "Castaway" ließen die Stimmung steigen. Die Show war so, wie man sich das von Amorphis wünscht: Atmosphärisch und blau. Und gerade dieser Atmosphäre, die durch die Musik und eine eindrucksvolle Lichtshow entstanden war, konnte sich erst durch die Dunkelheit des Abends entfalten. In Wacken vor zwei Jahren spielten Amorphis eben noch am Nachmittag und das funktioniert bei dieser Band einfach nicht.
(Alex)

So, wie sollte sich der Freitags-Headliner Amon Amarth im Vergleich zum meiner Meinung nach recht verkorksten Auftritt vor zwei Jahren schlagen? Das Bühnenbild war schon mal recht gefällig, auch wenn zumindest optisch 2007 etwas mehr geboten wurde. Aber aus die Musik kommt's ja an und da waren die Schweden dieses Mal um mindestens zwei Klassen besser als noch vor zwei Jahren. Eine schön ausgewogene Setlist gab wenig Anlass zur Kritik, genauso wenig wie die Performance der Musiker. Der Sound war auch gut, das ging also alles durchaus in Ordnung. Vielleicht ein wenig arg professionell dargeboten, aber man merkt halt, dass die Herren eine eingespielte Truppe sind, so warf nicht mal der Ausfall des Viersaiters bei "Cry Of The Blackbirds" die Wikinger aus der Bahn. Guter Auftritt.
(Hannes)

Was ich von den darauf folgenden Haggard nicht unbedingt behaupten kann. Denn hier hat weder die Setlist noch der Sound meine Zustimmung gefunden und auch die Musiker wirkten teilweise etwas lustlos. Das habe ich von diesem Orchester schon wesentlich besser erlebt, aber Ausrutscher gibt's halt immer mal. Und da der Tag schon ziemlich lang war, machte der Schreiberling an dieser Stelle Schluss und zog sich zurück, um Energie zu tanken.
(Hannes)

Samstag, 15.08.2009

Samstag Morgen, 11 Uhr, Summer Breeze Dinkelsbühl: die Sonne brennt. Auf dem Platz vor der Bühne sammeln sich einige hundert "Frühaufsteher", die sich die französischen Brutal Deather Benighted ansehen wollen. 30 Minuten bleiben den Jungs aus Balbigny Zeit, um der Schaar an bangwütigen Metallern ordentlich einzuheizen. Deshalb geben Benighted auch von Beginn an Vollgas und verzichten auf ausschweifende Erläuterungen zwischen ihren Songs. Die ersten Reihen rasten zu den ganz netten Liedern völlig aus, was aber wohl nur und ausschließlich daran liegt, dass es sich hierbei überwiegend um Landsmänner der Band handelt. Der Rest schaut sich das Spektakel relativ gelangweilt an und denkt sich wohl, dass 30 Minuten Schlaf mehr wohl auch nicht geschadet hätten.
(Lord Obirah)

Am Samstag musste man schon sehr früh aufstehen, um die Band Black Sun Aeon zu sehen, die bereits ab 11:35 Uhr spielte. Erschwerend kam beim Genuss des Gigs hinzu, dass die Sonne um die Mittagszeit gnadenlos ballerte und man sich eher auf das Nicht-Schwitzen konzentrieren musste, als auf das Zuhören. Der Auftritt war jedoch das frühe Aufstehen nur teilweise wert, denn wirklichen Einsatz zeigte nur der singende Drummer, der hinter seiner Schießbude ähnlich mächtig aussah und agierte wie Conan auf seinem Thron. Der Rest der Kapelle erweckte da eher den Eindruck als ob es sich um Statisten handelte. Dennoch war trotz dieser widrigen Umstände eine durchaus beachtliche Zahl an Metallern erschienen, die sich die Band nicht entgehen lassen wollte.
(Alex)

Zu den lieblichen Klängen von Benighted nahm die Crew ihr Frühstück ein, um danach erst mal ein paar Einblicke ins neue Songmaterial von Sycronomica nehmen zu können. Unverschämtheit, dass wir dabei durch Krach von der Bühne, in diesem Fall von The Storm gestört wurden, nehmen die Veranstalter denn gar keine Rücksicht auf ihre Gäste? Nein, mal im Ernst, der Tag begann für mich zumindest musikalisch mit Before The Dawn, wenn auch aus relativ großer Entfernung. Aber was da herüberklang, machte eine sehr guten Eindruck, auch wenn es nicht direkt meinen Geschmack traf. Ein paar schöne Melodien blieben mir trotzdem eine Weile im Ohr hängen und das spricht durchaus für die Qualität der Musik.
(Hannes)

Lange allerdings hielt das nicht vor, denn mit Grave auf der Hauptbühne war jetzt schon eher etwas nach meinem Geschmack geboten. Die Schweden zockten von Anfang an ein absolut tightes Set herunter, dass es nur so rauchte. Ich bin sicher, dass bei halbwegs zivilisierten Temperaturen auch wesentlich mehr Bewegung im Publikum gewesen wäre, aber so heiß, wie es zu diesem Zeitpunkt war, beschränkten sich selbst die wildesten Typen aufs Schütteln des Haupthaares. Macht aber nix, denn auch so war der Gig von vorn bis hinten exzellent, intensiv und inspiriert. Die Band hatte Biss und das Volk seine Freude, sehr fein.
(Hannes)

Nun aber Beine in die hand und schnellstmöglich Schutz suchen, denn Krypteria drohten mit ihrem Auftritt. Und wenn ich auch die Musik nicht wirklich grottenschlecht finde, der so genannte Gesang von Ji-In verdient diese Bezeichnung durchaus. "Helft der Frau doch, hört ihr nicht, dass sie Schmerzen hat" war da noch eine der zurückhaltenderen Aussagen, und ich kann nicht umhin, dieser Meinung zuzustimmen. Nö sorry, das geht ja mal gar nicht.
(Hannes)

Mit ihrem neuesten Album Echo waren Narziss schon in Deutschland dieses Jahr auf Tour und grasen nun die Festivals ab. Natürlich machten sie dann auch auf dem Summer Breeze Halt und packten viele Songs ihrer neuen Scheibe aus. Im Partyzelt spielend, war die Hitze erdrückend und auch die Stimmung war auf einem Siedepunkt. Sympathisch kam die Band rüber indem sie scherzte und dankbarer Weise Wasser verteilte. Auch die Bühnenshow konnte mitreißen, weil sie vom Einsatzwillen der Band zeugte. Während des vorletzten Songs "Maskerade" baten Narziss ihr Publikum dann auf die Bühne. Die Security überspringend ließ sich dieses dann auch nicht lange bitten, so dass bis Songende ca. 30 Leute mit der Band moshten und bangten. Als Fazit bleibt ein wirklich gemütliches und freundschaftliches Konzert, das die Sympathiekrone des Festivals verdient hat.
(Alex)

Wenn eine Band ihr Publikum begeistern kann, dann die sympatischen Schwaben Brainstorm. Und auch auf dem Summer Breeze sollte es nicht anders sein, auch wenn relativ wenige Headbanger den Weg vor die Main Stage finden. Trotzdem für Andy B. Franck und Co. kein Grund, nicht Vollgas zu geben und den Fans nicht die bestmögliche Show zu bieten. Andy ist es dann auch, der das Publikum an die Hand nimmt und ihm ordentlich zu tun gibt. Die Show soll schließlich ein komplettes Wellnessprogramm für Nacken, Stimme und Hände bieten, denn Brainstorm bieten mit ihrer Songauswahl sowohl die Möglichkeit, ordentlich die Matte zu schwingen, ihre fantastischen Refrains mitzusingen oder durch viel Handgeklappere die Band anzufeuern. Dabei verlieren Andy und seine Mitmusiker zu keiner Zeit den Spaß aus den Augen, auf der Bühne wird geschubst und gescherzt und eine Freude verbreitet, die sich unweigerlich auf die Fans überträgt. Die starke musikalische Leistung, der hohe Entertainmentfaktor und nicht zuletzt das sympatische Auftreten der Jungs sorgt schließlich am Ende des Sets für lauten Jubel, der von der Band ganz charmant mit tiefen Verbeugungen entgegengenommen wird.
(Lord Obirah)

So war erst mal eine längere Pause notwendig, um die schmerzenden Ohren wieder halbwegs in Form zu bringen. Also ging es um 17:45 Uhr in Richtung Partyzelt, um den Excrementory Grindfuckers die Aufwartung zu machen. Tja, war ich arg spät dran, denn erstens hatten die Grinder schon längst mit ihrem sehr unterhaltsamen Soundcheck begonnen und zweitens war das Zelt gerammelt voll, so dass ich gerade noch einen Platz ganz am Rande für mich sichern konnte. Ok, das hatte den Vorteil, dass ich zumindest von einer Seite her Sauerstoff bekam, man merkte am Geruch doch deutlich, dass es der letzte Festivaltag war und die Leute ob der herrschenden Temperaturen schon einiges an Schweiß abgesondert hatten. Egal, da muss man durch, vor allem, wenn man eines der Highlights dieses Tages nicht verpassen wollte, denn der Auftritt der Hannoveraner (sind das nicht Pferde?) war ein absoluter Kracher. Durch den langen, aber extrem unterhaltsamen Soundcheck schon auf Betriebstemperatur gebracht, herrschte im Publikum vom ersten Ton an Ausnahmezustand. Egal, was die Band machte, es traf den Nerv der Meute und wurde frenetisch gefeiert. Bei gefühlten drölfundachtzig Grad und 462 Prozent Luftfeuchtigkeit gab es natürlich recht schnell personelle Ausfälle in der Menge, aber diese wurden durch die nachdrängenden Zuschauer schneller aufgefüllt, als man für möglich hielt. Definitiv der nächste Höhepunkt des Breeze!
(Hannes)

Immer wieder gern gesehener Festivalact sind die Jungs von Moonspell, die diesmal besonders mit ihrer Setlist überzeugen konnten. Dem Publikum gefiel die Show, selbst wenn sie mir etwas zu müde erschien, aber das ist halt nun mal Moonspells Stil. Vielleicht lag das aber auch nur an den Lichtverhältnissen, die für eine solch dunkelthematische Band einfach viel zu hell waren. Auf der Main Stage spielend war der Sound sehr gut, besonders in den hinteren Bereichen.
(Alex)

Selbiges galt auch für Volbeat, deren druckvoller Rock'n'Roll-Punk-Metal sofort gefangen nahm. Dank diesem und der sympathischen Art der vier Dänen dürften sie auf dem Summer Breeze wohl ein paar Freunde hinzugewonnen haben. Besonders amüsant war der Aufruf zur Wall of Love, bei der sich zwei Seiten bilden, aufeinander zustürmen und sich umarmten sollten, da es ja ohnehin schon genügend "Death" auf Erde gäbe. Mit Songs wie "A Sad Man's Tongue", "The Garden's Tale" und etlichen anderen Brennern hatten sie auch in der Setlist keinen Fehler gemacht. Letztendlich lässt sich sagen, dass Volbeat das Publikum sehr gut im Griff hatten, welches sich in riesigen Scharen vor der Mainstage versammelt hatte, um zu lauschen. Neben Life of Agony gehören deshalb die Dänen zu den Festivalgewinnern.
(Alex)

Pause, Ausschnaufen, kurz bei Moonspell reingehört und die sogar für recht ordentlich befunden, das Gleiche auch bei Legion Of The Damned gemacht, war als nächstes Evocation an der Reihe. Wie bei Obscura auch, war das Zelt nicht annähernd so voll wie bei den meisten anderen Kapellen, aber das hatte ich erwartet und genoss die ungewohnte Freiheit. Selbst schuld, wer da nicht hingegangen ist, denn mit ihrem aktuellen Kracheralbum im Gepäck hatten die Schweden leichtes Spiel. Klasse Sound, klasse Songs, starke Performance, was will man mehr? Gar nichts und deswegen wieder volle Punktzahl für diesen Gig.
(Hannes)

Voivod habe ich dann mehr oder weniger einfach deswegen angesehen, weil hier die Gelegenheit dazu bestand, so wirklich zurecht kam ich mit den abgedrehten Kanadiern noch nie. Interessante Show zumindest, auch wenn ich nach zehn Minuten meine Aufmerksamkeit anderen Dingen widmete.
(Hannes)

Seitdem ich festgestellt hatte, wie gut der Sound im Partyzelt war, hatte dieses eine besondere Anziehung auf mich entwickelt und so sah ich mir auch Bury Me Deep an. Eine Band, deren melancholischer Charakter mich aus der Konserve meines Players durchaus angesprochen hatte, dessen Livewirkung aber saft- und kraftlos war und nicht so recht mitreißen konnte. Die große Besucherzahl im Zelt sprach hingegen eine andere Sprache, denn dieses war gerammelt voll.
(Alex)

Fehlt noch ein Headliner und der nahte nun in Form der immer wieder polarisierenden Opeth. Dieser Auftritt wurde leider von deftigen technischen Problemen überschattet, was dazu führte, dass die Band sehr viel improvisieren musste. Zumindest das haben Mikael Ã…kerfeldt und seine Mannen recht professionell hinbekommen, tat der Stimmung auf dem Gelände aber trotzdem nicht wirklich gut. Nun, belassen wir es dabei, diesen Gig nicht zu bewerten, zu ungewöhnlich waren die Umstände.
(Hannes)

Mein großer Favorit, auf den ich mich schon seit Jahren gefreut, aber immer verpasst hatte, waren Opeth. Heavyhardes war es vergönnt vor der Show ein Exklusivinterview mit Per, dem Keyborder der Band zu führen, in dem er über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges und eine Welt hinter Mikael Ã…kerfeldt spricht. Was jedoch sehr bald nach den ersten Takten von "Heir Apparent" klar wurde, war, dass dieser Opeth-Gig in einer technischen Katastrophe enden würde, die alles überschattete. Zu Beginn sah man nur den Gitarrentechniker an Fredriks Boxen rumfuchteln, während der Song in vollem Gange war. Kaum einer wird sich auf die Musik konzentriert haben, sondern nur auf die wilde Hummel, die auf der Bühne hektisch hantierte. Die Schwierigkeiten zogen sich hin, das Publikum wurde ungeduldig und eine Besserung war auch nach 20 Minuten nicht in Sicht. Um das Publikum bei Laune zu halten wurde gejamt, wurden der "Soldier Of Fortune" und "Harvest" nur mit Gitarre und Gesang ausgepackt, verpufften aber in der Stimmung nahezu. Als letztendlich das Problem nach einer halben Stunde behoben war, konnte das Konzert nun wirklich beginnen und man konnte sich wieder einigermaßen auf Opeths Musik einlassen, der Stimmungszug war inzwischen jedoch abgefahren. Besonders gefreut hatte mich allerdings, dass die Schweden "Reverie/Harlequin Forest" spielten, dessen Schluss auch live seine hypnotische Wirkung gegen Ende nicht verliert. Mikael bezeichnete das Konzert im Nachhinein als "peinlichsten Auftritt aller Zeiten". Soweit würde ich nicht gehen, aber bedauerlich war es allemal.
(Alex)

Danach war dann Schluss für mich, das Festival war zu Ende und ich ziemlich geschafft. Es gab einige Neuerungen (z.B. Wellenbrecher, neues Schleusensystem, Jägermeister-Hochstand, etc) im Vergleich zu den Vorjahren zu bestaunen, von denen mit Ausnahme des Schotters vor der Main Stage fast alle sehr sinnvoll waren. Dazu ein gut gemischtes Programm, gutes Wetter und ein recht buntes Publikum, so lasse ich mir Festivals eingehen. Ich bin mir sicher, wir sehen uns auch nächstes Jahr wieder in Dinkelsbühl.
(Hannes)

Mit ihrem letzten Werk Face The Colossus legen Dagoba ein ziemliches Hammerwerk vor, weswegen ich mir Opeth kneife und lieber im Zelt den Klängen der Franzosen lausche. Die drei betreten im Dunkel die Bühne, wobei die Hälse von Gitarre und Bass mit roten LEDs beleuchtet werden. Sieht verdammt geil aus. Auch der Sound und die Wucht, mit der das Quartett seine Songs ins Publikum feuert sind heftigst, so dass die Live-Versionen ihrer Lieder mit denen auf Platte zweifellos mithalten können. Hauptaugenmerk liegt bei diesem Gig natürlich auf neuem Material, doch auch bei älteren Sachen fahren Dagoba ein mächtiges Brett. Die ganze Band legt sich ins Zeug wie der Teufel, was nicht ohne Reaktionen bleibt, denn in den vorderen Reihen tobt der Mob. Circle Pits noch und nöcher, und auch die für das diesjährige Summer Breeze fast schon obligatorische Wall Of Death bleibt nicht aus. Auch wenn die Stunde schon fortgeschritten ist, werden weit hinten Matten geschüttelt und Fäuste gereckt und den Franzosen massig Beifall und Jubel gespendet. Dagoba sind live eine Macht, das haben sie nicht nur vor einigen Jahren auf der Pain Stage gezeigt, sondern auch hier wieder in aller Deutlichkeit. Großartig!
(Lord Obirah)

Secrets Of The Moon haben offensichtlich beim Summer Breeze kein Glück. Der Auftritt vor zwei Jahren fand in praller Sonne gegen Mittag statt, dass da beim tief schwarzen Songmaterial der Osnabrücker wenig bis keine Stimmung aufkam, verwundert im Nachhinein nicht. Nun dürfen die Jungs also in der Dunkelheit auftreten, allerdings parallel zu den Deathstars als letzte Band des Festivals. Wahrlich keine guten Vorraussetzungen für einen stimmungvollen Gig. Man merkt dem Publikum, das sich in luftigen Reihen im Party-Zelt versammelt hat, deutlich an, dass es mindestens drei Festivaltage in den Knochen hat. Entsprechend lauschen die meisten Besucher andächtig den mächtigen, bedrückenden, teils dissonanten Werken und nur einige wenige können sich noch dazu aufraffen, ihr Haupthaar zu schütteln. Die Band posiert zu ihren Songs erhaben auf der Bühne und lässt sich durch das müde Publikum nicht entmutigen. Zwischen den Songs dreht sich die Band Richtung Bühnenrückwand, Ansagen werden sehr spärlich gehalten, was den meisten aber wohl ziemlich egal sein dürfte. Vom musikalischen Standpunkt aus ein sehr feiner Gig, vom Stimmungsaspekt her aber wohl eher enttäuschend.
(Lord Obirah)

So, Samstag Nacht, das Breeze ist fast vorbei. Deathstars hören sich aus der Ferne zwar gar nicht so schlecht an, aber aufraffen kann ich mich dann doch nicht, nochmals vor die Bühne zu dackeln. Aber da war ja noch ein Gig, der mich interessiert, im Partyzelt - Secrets Of The Moon - vor allem, da der Black Metal dieses Jahr auf den Hauptbühnen deutlich zu kurz kam und die wenigen Bands im Partyzelt hauptsächlich am musikalisch für mich eh schon überfütterten Freitag stattfanden und ich diese so allesamt verpasste. Also noch ein letztes Mal den inzwischen auf 25 kg gefühlten Kamerarucksack geschultert und zum Partyzelt gepilgert. In selbigem waren die Temperaturen inzwischen auf ein erträgliches Maß zurückgegangen und so ließ ich einen schwarzmetallischen Regen an mein Trommelfell klopfen, schloss nach Beendigung der visuellen Dokumentation meine Augen und genoss den Gig einfach. Ein richtig schöner Ausklang für ein gelungenes Festival.
Abschließend bleibt noch anzumerken, dass gerade die aufgepeppte Präsenz von Jägermeister auf dem Gelände dem Breeze noch zusätzliche Attraktivität bescherte. So gab es einen Jägermeisterhochstand, mit dem man mittels Kran über dem Festivalgelände schweben konnte, und die sogenannte Bodenstation, ein echter Jägersitz, von wo die Main- und Painstage gut einzusehen waren. Leider war dort die Beschallung der omnipräsenten "Ficken"-Saufbuden etwas störend. Anyway, ein toller PR-Gag von Jäger, auch wenn ein Platz für den gemeinen Festivalbesucher nur per SMS-Gewinnspiel zu ergattern war. Gerade der "Flug" über das Gelände war atemberaubend!
(Tarnele)


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