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Labyrinth - Labyrinth

Labyrinth - Labyrinth
Stil: Power Metal
VÖ: 30. Juni 2003
Zeit: 52:10
Label: Century Media
Homepage: www.labyrinthmusic.it

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Bisher verband ich mit dem Namen Labyrinth eine Melodic-Metal-Band aus Italien, wie es viele gibt. Nichts Besonders, nicht erwähnenswert. Drei Alben, zwei MCS, Standardware halt. Dies hat sich mit dem vorliegenden Album, schlicht nach der Band betitelt, geändert. Denn die Italiener legen eine Scheibe hin, die sich hörbar um Eigenständigkeit bemüht - und dieses Ziel auch erstaunlich oft erreicht.

Der Opener "The Prophet" enttäuscht am Anfang etwas, weil er zwar schön treibend ist, aber sehr stereotyp rüberkommt. Diese Enttäuschung legt sich aber ganz schnell, und zwar bereits beim zweiten Lied "Living' In A Maze", in dem sich die im Infosheet nicht zu Unrecht als "progressiv" beschriebenen Keyboards mit einem ganz tollen Klavier-Zwischenteil zu Wort bzw. Ton melden ('n toller Satz, nicht? ;)). Auch bei "Slave To The Night", dem achten Stück auf der CD, haben sie einen solchen Klavierpart eingebaut. In "This World", dem dritten Song, klingen die Keyboard-Sounds zwar etwas befremdlich, nämlich mehr nach Kinderorgel, aber das ist auch ne Art, einen Track eigenständig klingen zu lassen :). Und die Jungs schaffen es wirklich. Man kann die Songs gut voneinander unterscheiden, immer wieder gibt's Neues zu entdecken. Beispielsweise beginnt der fünfte Song "Neverending Rest" wie ein absolut radiotauglicher Schmuseschmachtfetzen, aber er wächst sich dann zu einem schönen schnellen Track aus. In Song Nummer Sechs, "Terzinato", gibt's innovative Zwischenparts zu bewundern. Hier wie auch bei "Synthetic Paradise", dem achten Lied, zeigen die Italiener Mut zu überraschenden Synthiesamples, die so gar nicht zu stereotypem Italien-Metal zu passen scheinen, aber trotzdem genial eingebettet sind, so dass sie sich super eingliedern und dem Ganzen nur eine eigenständige Note verleihen. Track Nummer neun, "Hand In Hand", schwächelt in Punkto Originalität wieder ein bisschen, aber auch das ist gut zu verschmerzen, wenn man bedenkt, in welchem Genre wir uns befinden. Der letzte Song "When I Will Fly Far" ist die obligatorische Ballade, die aber zum Glueck nicht schmalzig daherkommt und stattdessen diesem Album einen gelungenen, ruhigen Abschluss verpasst.

Die CD ist superb produziert, man hört jedes Instrument wie auch Sänger Roberto Tiranti glasklar heraus. Gut gemacht!

Kara

5 von 6 Punkten

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