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Blutnebel - Seelenasche

Blutnebel - Seelenasche
Stil: Black Metal
VÖ: 03. April 2010
Zeit: 47:25
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

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Blutnebel aus Sachsen haben sich anno 2008 zusammen gefunden, um fortan dem Black Metal zu frönen. Nach einigen Besetzungswechseln und dem damit einher gehenden Pausieren hat man 2009 als erstes musikalisches Lebenszeichen ein Demo aufgenommen. Nun, ein Jahr später erblickt nun das Debut das dunkle Licht der Welt.
Wie bereits erwähnt haben wir es hier mit Black Metal aus Sachsen zu tun, allerdings mit der melodischen Variante. Blutnebel packen allerlei Melodien in ihre Songs, und auch so manches Riff würde einer Power Metal-Band gut zu Gesicht stehen ("Blutnebel", "Geheimnis Des Stahls"). Dies resultiert nach eigenen Angaben aus den unterschiedlichen Einflüssen der einzelnen Musiker. Geschwindigkeitsrekorde werden auf Seelenasche keine gebrochen, die fünf Blackies bevorzugen eher das Midtempo, auch wenn ab und an mal kurz das Gaspedal bis aufs Bodenblech durchgedrückt wird. Ansonsten wird gerne mal die Groove-Keule geschwungen wie bei "Der Tod Sei Euer Lohn" oder dem bereits erwähnten "Geheimnis Des Stahls". Letzteres geht ordentlich treibend nach vorne los. Wie man bereits an den Titeln erkennen kann, bevorzugen Blutnebel die deutsche Muttersprache, die in schwarzmetallischer Manier heraus gekeift wird. Dabei erinnern mich Blutnebel immer wieder an Eisregen, allerdings ohne das rollende "R", was wohl nicht zuletzt auch an den Texten liegen mag, die teils doch arg plakativ geraten sind, wie bei "Christenmord", das kein gutes Haar an der Kirche und ihren Jüngern lässt. Mit dem instrumentalen "Ruf Der Runen" lässt man das Album melodisch ausklingen.
Die Produktion geht soweit auch in Ordnung, auch wenn die Drums manchmal etwas blechern klingen.
Ein gutes Stück Schwarzmetall, Made In Germany, nur die Parallelen zu Eisregen sollten noch abgearbeitet werden.

Ray

4 von 6 Punkten

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