5 Headbänga online
20.08.2020 Montreal
27.08.2020 Triddana
03.09.2020 Sündenklang
04.09.2020 Tenside
06.09.2020 Impericon 2020
07.09.2020 Semblant
Reviews (10129)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Soul Demise

Interview:
Primal Fear

Live-Bericht:
Ensiferum

Video:
Arch Enemy
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Hod kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hod - Serpent

Hod - Serpent
Stil: Black Death Metal
VÖ: 16. September 2009
Zeit: 36:47
Label: Ibex Moon Records
Homepage: -

buy, mail, print

Nach dem ersten Durchlauf musste ich krampfhaft überlegen, was hier nicht stimmt... Hod klingen so gar nicht nach dem, was ich mir eigentlich erwartet hatte, nämlich Thrash Metal. Nein, stattdessen gibt's hier eine morbide düstere Mischung aus Black und Death Metal. Irgendwann wurde mir dann klar, dass die hier spielende texanische Kapelle so richtig gar nichts mit den britischen Thrashern zu tun hat, die ich eigentlich im Kopf hatte.

Nun ja, macht ja nichts, nur dass Serpent ein eher gemäßigt spannendes Erzeugnis genannter Stilrichtung ist. Gitarren- und rifftechnisch bewegen sich Hod tendenziell eher im Death Metal-Bereich, während der Gesang ganz klar im Black Metal verankert ist. Die Stimmng auf Serpent ist wie gesagt recht düster und morbide ausgefallen, doch gefangen nehmen will mich das hier Gebotene nicht wirklich. In Kombination mit der dumpfen und recht biederen Produktion fehlt den Riffs schlicht und ergreifend der Schneid, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das verstärkt sich dann noch dadurch, dass Hod nicht die überragenden Songwriter sind, die sich ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel schütteln. Obendrauf rum kloppt schließlich der Drummer die Songs durch massiven, teils übertriebenen und unpassenden Blast Beat-Einsatz in Grund und Boden. Da ist man dann schon um das groovige "Harbinger Of Death" froh, das dem Hörer etwas Abwechslung bietet.

Serpent ist ein ganz nettes Album mit rauem old school-Charme geworden, das keinem so richtig weh tut, leider im Gegenzug aber auch nicht wirklich zu begeistern weiß. Ein etwas kontrollierterer Einsatz des Blast-Stilmittels wäre definit wünscheswert und auch in Punkto "spannende Riffs" sollten sich Hod nochmals im Proberaum verschanzen. Serpent kann man sich anhören und ist für ein Debüt ganz ok, aber auch weit davon entfernt, ein wichtiges Album zu sein.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Leverage - Circus Colossus
Vorheriges Review: Cales - KRF

© www.heavyhardes.de