15 Headbänga online
Suche:
14.04.2026 Novelists
15.04.2026 Subway To Sally
15.04.2026 The Vaccines
15.04.2026 Hellripper
16.04.2026 Coppelius
17.04.2026 Soulbound
Reviews (10523)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Vanderbuyst

Interview:
Arch Enemy

Live-Bericht:
Judas Priest

Video:
Pretty Maids
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Mr Death kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Mr Death - Detached From Life

Mr Death - Detached From Life
Stil: Death Metal
VÖ: 06. November 2009
Zeit: 31:36
Label: Agonia Records
Homepage: www.mrdeath.se

buy, mail, print

Eine Band, die sich Mr Death nennt und aus Schweden kommt, erweckt schon eine gewisse Erwartungshaltung, was ihren Musikstil betrifft. Wenn man dann noch herausbekommt, dass die Mitglieder von Mr Death früher in Kapellen wie Treblinka/Tiamat oder Expulsion waren, fühlt man sich in seiner Meinung noch zusätzlich bestätigt. Und liegt damit gar nicht so falsch, denn die Schweden bieten dem Hörer eine erfrischend traditionelle Herangehensweise an den Todesmörtel alter schwedischer Schule.

Nun ist es nicht besonders einfach, in diesem Genre etwas Neues zu bieten, aber das versucht die Band aus Stockholm erst gar nicht, sondern böllert sich schnörkellos durch elf Songs, die zwar nicht zu den größten songwriterischen Sensationen seit Erfindung der strombetriebenen Sechssaitigen gehören, dafür aber grundsolide Hausmannskost im Kontext des Genres darstellen. Ein wenig mehr Abwechslung hätte vielleicht nicht geschadet, denn obwohl das Tempo hin und wieder variiert wird, so gibt es doch ein paar Stücke, die nicht wirklich im Gedächtnis bleiben, aber die meisten Tracks wissen die Nackenmuskulatur des Rezensenten durchaus anzuregen.

Ähnlich geht es mir da bei der Umsetzung des Liedgutes, denn Verspieler oder andere technische Fehler findet man auf Detached From Life nirgends, genauso wenig wie Momente, die besonders in Erinnerung bleiben ob der unglaublichen Fähigkeiten eines oder mehrerer Musiker(s); solide Mittelklasse also auch hier. Dafür ist das klangliche Gewand, in das die CD gekleidet ist, recht gelungen, denn die Sunlight-Produktion kann durchweg überzeugen. Roh, ruppig und gleichzeitig wuchtig donnert das Todesblei passend böse aus der Anlage, Erinnerungen an längst vergangene Zeiten weckend. Dafür ist mir der Umfang mit gerade mal einer halben Stunde doch deutlich zu gering, da hätten noch zwei oder drei Songs mehr drauf gepasst.

Etwas Besonderes ist diese CD nicht, weder im positiven wie auch im negativen Sinn. So hätte es eigentlich für vier Punkte reichen können, wenn da nicht der arg dürftige Umfang wäre, der letztendlich zur Abwertung führt. Old School-Fanatiker dürfen allerdings getrost ein Pünktchen draufschlagen...

Hannes

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Goreaphobia - Mortal Repulsion
Vorheriges Review: Die Hard - Nihilistic Vision

© www.heavyhardes.de