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Feuerschwanz - Metvernichter

Feuerschwanz - Metvernichter
Stil: Mittelalter Folk Comedy
VÖ: 18. September 2009
Zeit: 62:22
Label: Deaf Shepherd
Homepage: www.feuerschwanz.de

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Bei Comedy-Truppen verhält es sich so wie bei Grindcore-Bands: live verfügen sie über einen guten bis sehr guten Unterhaltungswert, doch stellt sich meist die Frage, ob das Ganze auch ohne visuelle Unterstützung auf Datenträger funktioniert. Genau diese Frage stellte ich mir bei den Franken Feuerschwanz, die beim letztjährigen Tanzt!-Event in Kufstein zu gefallen wussten. Nun liegt also das inzwischen dritte Studioalbum der 2004 gegründeten Band vor mir bzw. rotiert in meinem CD-Schacht.
Und der erste Eindruck ist durchweg ein positiver. Bewaffnet mit allerlei mittelalterlichem Instrumentarium (wie Schalmeien, Dudelsack, Flöten), Schlagzeug und E-Gitarre ziehen die Feuerschwänze in die Met-Schlacht. Das Hauptaugenmerk wurde klar auf tanzbare Songs und Rhythmen gelegt, zu denen es sich gut tanzen, springen oder was auch immer lässt. Neben den durchaus bekannten mittelalterlichen Melodien (wie etwa bei "Schnaps Und Schnecken", das mich mit der Melodieführung an In Extremos "Herr Mannelig" erinnert) wird auch viel abseits der ausgetretenen Mittelalterpfade geboten, auch leichte Ska-Einflüsse sind zu vernehmen. Zudem erinnert mich "Für Eine Nacht" irgendwie an Reinhard Mey.
Wie man schon vermuten kann, sind die Texte eindeutig zweideutig gehalten worden (nicht umsonst lautet der Zusatz beim Bandnamen "des Hauptmanns geiler Haufen"), wie Titel wie "Schwanzsonate" oder "Hurra Hurra Die Pest Ist Da" vermuten lassen. In etwa kann man sich das Ganze als eine Art Hybrid aus J.B.O. und Ingo Appelt vorstellen. Und so wird es sich wohl auch mit dem Zuspruch bei Feuerschwanz halten: dem einen werden wohl die Texte zu eindeutig und einseitig unter der Gürtellinie sein, dem anderen machen sie einfach nur Spaß. Und das ist es wohl auch, was die Feuerschwänze mit ihrem Rundling bewirken wollen: Spaß haben. Und das gelingt auch über weite Strecken, auch wenn doch etwas die optische Unterstützung fehlt und der Gesang an manchen Stellen nicht ganz überzeugen kann.

Ray

4 von 6 Punkten

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