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Various Artists - Heimdalls Wacht; Winterlieke; Heervader - Split-EP

Various Artists - Heimdalls Wacht; Winterlieke; Heervader - Split-EP
Stil: Black Metal
VÖ: 15. April 2009
Zeit: 35:03
Label: Det Germanske Folket

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Drei Bands haben sich zusammen gefunden, um diese Split EP auf den Markt zu bringen. Zugpferd dürfte hier klar Heimdalls Wacht sein, die bereits drei Alben auf dem Markt haben, das letzte erschien 2008. Somit erweckt der hier vertretene Song "Threnos (Ursprung Teil II)" den Anschein eines Appetithappens für das kommende Album. Das fast viertelstünde Epos eröffnet dann auch die EP. Während der ersten fünf Minuten schlägt man ruhige Töne an, epischer Klargesang wird hier von Akustikgitarre begleitet. Dann jedoch bricht das Black Metal-Inferno los, das Tempo schnellt hoch und die schwarzmetallischen Keifvocals setzen ein. Doch wird hier nicht nur drauf los geprügelt, zwischendurch wird das Tempo wieder für epische Momente herunter geschraubt, bei denen auch wieder der Klargesang zum Einsatz kommt. Gegen Ende wird es noch einmal richtig ruhig, diesmal aber ohne Akustikklampfe. Ein Song mit gutem Unterhaltungswert, bei dem die Spielzeit schnell vergeht.

Weiter geht es mit den bis dato völligst unbekannten Winterlieke, die mit "Nebelkrähen" ihr erstes musikalisches Lebenszeichen von sich geben. Geboten wird Uptempo Black Metal, also schnelles Riffing, gepaart mit einer unterschwelligen Melodieführung, wie man sie von Skandinavien her kennt. Die Texte werden heraus gekeift, wie es zumindest die anfänglich schnelle Spielart verlangt, allerdings gehen die Vocals doch etwas im Sound unter. Nach dem ersten Drittel des Songs wird das Tempo etwas gedrosselt und ins Midtempo gewechselt, was dem Song mehr Druck verleiht. Unterm Strich gut gespielter Black Metal, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Niederländer Heervader sind gleich mit zwei Songs vertreten. Auch hier haben wir es mit einer neuen Band zu tun, denn außer einem Demo im letzten Jahr hat man musikalisch noch nichts auf den Markt geworfen. Das erste Machwerk hört auf den Namen "Berserkgangr" und ist im Midtempo angesiedelt, teils mit heroischem Chorgesang hinterlegt. Die restlichen Vocals gehen in etwa zu gleichen Teilen an Klargesang und tiefkehligem Gekrächze. Ein eigentlich recht ordentlicher Song, bei dem aber über die Spieldauer von mehr als sieben Minuten einfach zu wenig passiert. Dadurch wirkt er eher langatmig. Der finale Song von Heervader heißt "Voorwaarts!". Mit knapp über sechs Minuten ist er gleichzeitig auch der kürzeste Song dieser EP. Der Song ist dann auch dem Titel entsprechend treibend geartet. Mit schwarzmetallischer Raserei haben es die Holländer nicht wirklich, auch hier wird in den unteren Temporegionen gearbeitet und Wert auf einen Schuss Epik gelegt. So wird hier nicht mit den oh-oh-Chören gegeizt während die Drums den Song nach vorne treiben. Leider passiert hier auch auf Dauer recht wenig, kaum Variationen, so dass bei mehrmaligem Hördurchlauf der Song doch an Reiz verliert.

Unterm Strich eine gute Möglichkeit, sich einmal drei Bands fürs Geld anzuhören, die wohl ansonsten im weltweiten Netz untergehen würden. Zudem ist es doch auch einfach schöner, etwas Handfestes im Regal stehen zu haben als auf dem Rechner nach den entsprechenden 0en und 1en zu suchen. Zumal Heimdalls Wacht eh www-Verweigerer sind.

Ray

Ohne Wertung

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