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Dignity - Project Destiny

Dignity - Project Destiny
Stil: Melodic Metal
VÖ: 29. August 2008
Zeit: 42:02
Label: Napalm Records
Homepage: www.dignityband.com

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Edenbridge war gestern, heute ist Dignity. Zumindest für Roland Navratil gilt dies als Motto. Er hat früher die Sticks bei Edenbridge gewirbelt und hat nun mit Dignity eine eigene Band gegründet, wobei er internationale Unterstützung erhalten hat. Martin Mayr an der Gitarre, Frank Pitters am Keyboard und John Boy Bastard am Bass waren wohl recht schnell gefunden, nur mit dem Sänger wollte es nicht so recht klappen. Zuletzt entschieden sie sich für Jake E, was sich als überaus sinnvoll herausgestellt hat.

Die Musik zeigt sich als sehr melodischer Metal, wie man ihn aus nordischen Gefilden kennt, aber auch gerade in den 80ern lässt sich manche Band aus dem Hard Rock-Bereich finden, die musikalisch auf Dignity eingewirkt haben dürften. Die großen Stärken liegen in den Arrangements, den Melodielinien und dem Gesang.

Mit dem Titelsong beginnt das Album. "Project Destiny" beweist sich mit Chorarrangements und Melodien, die sich festsetzen können. Der erste Höhepunkt zeigt sich bereits beim folgenden "Arrogance And Rapture", einer langsameren Midtempo-Nummer, die vor allem durch die Stimme von Jake E zu gefallen weiß. Aber auch Herr Navratil weiß sich einzubringen. Das gesamte Zusammenspiel bei allen Liedern ist sehr überzeugend. Die Jungs hören sich an, als würden sie seit zehn Jahren zusammenspielen. Auch "Cry In Despair" ist kein schlechter Song, kann aber mit den beiden ersten Nummern nicht mithalten. Da ist der vierte Track "Dreams Never Die" schon wieder eher ein richtig gelungener Kracher. Bei diesem Songs werden alte Europe-Erinnerungen wach, was vor allem am Keyboard liegen dürfte.

"Icarus" ist für mich mit der schwächste Song auf dem Album. Mit diesem Song kann ich nicht so viel anfangen. Der Refrain reißt mich nicht mit und auch sonst wirkt er zu stark wie ein Lückenfüller. Ganz anders "Inner Circle Sympathy", der für mich das zweite Glanzlicht auf der Scheibe darstellt. Ebenfalls wieder Europe-Sound beim Keyboard, gute Riffs, eine gelungene Gesangsmelodie, alles was mein Herz begehrt. "The Edge Of The Blade" und "Inner Demons" unterstreichen den guten Eindruck, der bisher entstanden ist. Doch leider gibt es noch einen weniger gelungenen Track. Das Cover "Don't Pay The Ferryman" (Original von Chris De Burgh) klappt nicht so wirklich. Der Song ist nicht für solche Musik gemacht. Das plättschert, aber ist wahrlich kein Reißer.

Über weite Strecken ist das Album richtig gut, aber leider gibt es eben auch ein paar Ausreißer. Wer melodische Klänge schätzt, sollte sich dieses Album mal genehmigen.

Anspieltipps: Arrogance And Rapture, Inner Circle Sympathy

Sophos

5 von 6 Punkten

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