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Bullet - Bite The Bullet

Bullet - Bite The Bullet
Stil: Hard Rock
VÖ: 05. September 2008
Zeit: 41:38
Label: Black Lodge
Homepage: www.bullet.nu

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Wow, ich hätte nicht gedacht, dass ein kleines Web-Magazin wie das Unsere mit der neuen AC/DC-Scheibe bemustert wird. Es geschehen ja noch Zeichen und Wunder! Nun, das in uns gesetzte Vertrauen muss natürlich belohnt werden, keine Frage, also ran an die Tastatur und ins Zeug gelegt.
Über die Band brauche ich wohl nichts mehr zu schreiben, wenden wir uns gleich dem neuen Werk zu. Auf den elf Tracks wird die von den Australiern gewohnte Kost geboten, hochklassig gespielt und in Szene gesetzt. Nun, vielleicht nicht völlig gewohnt, denn ein paar Anleihen an den Heavy Metal der Achtziger vermeine ich da hin und wieder herauszuhören. Besonders der Name Accept kommt mir dabei in den Sinn, klingt Brian Johnson doch an einigen Stellen so, als würde er versuchen, in dirkschneiderschen Sphären zu keifen, was ihm durchaus gut zu Gesichte steht. Auch songtechnisch wird da die ein oder andere Reminiszenz an die Götter des Teutonenstahls geboten, besonders deutlich wird das beim abschließenden "The Rebels Return", das ja sogar vom Titel her an Accept erinnert. Ja, man kann den Männern von Down Under nicht vorwerfen, völlig zu stagnieren, ein bisschen (vorsichtige) Horizonterweiterung scheint ja vorhanden zu sein. Allerdings bleiben die bisherigen Trademarks natürlich erhalten, kein Fan der Band dürfte von dem enttäuscht werden, was die Australier hier bieten.
Was, ich soll keinen Scheiß labern? Wieso das denn?? Das ist gar nicht die neue AC/DC?? Wie heißt die Band? Bullet?? Noch nie gehört, woher kommen die denn? Ach, aus Schweden? Und das ist sicher nicht die neue Scheibe der Jungs aus Sydney? Ich kann's gar nicht glauben...
Aber egal, was ich oben geschrieben habe, passt auf jeden Fall zu dieser CD. 80% AC/DC und 20% Accept ergibt eine verdammt unterhaltsame Scheibe. Wie, das Rad wird hier nicht neu erfunden? Wayne... Wen interessiert schon Originalität, wenn das Ergebnis so viel Spaß macht? Lieber gut abgekupfert als schlecht selbst erfunden! Gut 40 Minuten ganz feine Partymucke, die gute Laune verspricht und nie langweilig wird, so lobe ich mir das.
Fazit: Wer AC/DC mag, wird dieses Werk lieben, wer Accept mochte, wird auch hieran Gefallen finden und wer auf gute, handgemachte Musik steht, die mit Leidenschaft gespielt wird, kommt ebenfalls kaum um diesen Output rum. Daumen hoch!

Hannes

5 von 6 Punkten

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