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Fury In The Slaughterhouse - Die Offizielle Hearstory (Hörbuch)

Fury In The Slaughterhouse - Die Offizielle Hearstory (Hörbuch)
Stil: Rock
VÖ: 27. Juni 2008
Zeit: 129:40
Label: Rockphone Records
Homepage: www.fury.de

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20 Jahre exzellente Rockmusik, fast ebenso viele Alben wie Jahre und eine Reihe beachtlicher Chartplatzierungen kennzeichnen den Weg der Hannoveraner Rockband Fury In The Slaughterhouse. Dazu gesellen sich die ebenfalls hörenswerten Nebenprojekte der einzelnen Bandmitglieder und mehrere Benefiz- bzw. Tributesampler. Alles in allem eine beachtliche Sammlung, die die Furys da in ihrem Backkatalog aufgetürmt haben. Doch waren 20 Jahre wohl auch genug der Dinge. Im letzten September gaben die Musiker um die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder das Ende der Band bekannt. Noch eine Abschiedstour, dann wandert der Black Stallion endgültig ins Schlachthaus.

Zeit also, die Geschichte dieser Band Revue passieren zu lassen, Zeit für die offizielle Hearstory. Vorgetragen von Autor Uli Kniep, gibt diese einen ebenso interessanten Einblick in die Bandgeschichte und zeichnet in kurzweiliger Art und Weise ein umfassendes, teils augenzwinkerndes Bild. Aufgelockert durch Kommentare und Annekdoten der Musiker und Weggefährten der Band (zu Wort kommen unter anderem Wolfgang Niedecken (BAP), Klaus Meine (Scorpions) und Oliver Kalkofe) werden die einzelnen Stationen im Leben des schwarzen Kleppers dargelegt.

Von den ersten Gehversuchen und dem ersten Erfolg "Time To Wonder", dem darauf folgenden nationalen Durchbruch sowie dem überragenden Erfolg in den Staaten mit den Alben Mono und The Hearing And The Sense Of Balance, hin zu Besetzungswechseln und den Ausflügen in die Welt der Majorlabels wird jeder Aspekt, der den Furys ihren Erfolg bescherte mit all seinen Licht- und Schattenseiten angesprochen. Die einzelnen Abschnitte werden durch Ausschnitte bekannter Fury-Songs miteinander verbunden und ermöglichen ein, wie man auf Neu-Denglisch sagt, smoothes Hörerlebnis.

Der Fury-Fan erhält über dieses vergnügliche und kurzweilige Hörerlebnis hinaus in Form von vier bisher unveröffentlichten Songs noch ein besonderes Bonbon. Wo das beswingte "Don't Look Back" sowie das erste Demo "Dark Cellars" hierbei unter die Kategorie Rarität fallen dürften, zeigen die Jungs mit "Time To Walzer" aus dem Jahr 1992 (aufgenommen unter dem Pseudonym Die Beschissen'n Sechs) ihre lustige Seite. Song vier, die von Streichern unterstützte Liveaufnahme von "Kiss The Judas" dagegen wird jedem Fury-Fan die Tränen in die Augen treiben.

Mit einem Hidden Track nehmen die Niedersachsen dann Abschied und hinterlassen nach 20 Jahren teils exzellenter Rockmusik eine große Lücke in der norddeutschen Musiklandschaft und sicherlich viele wehmütige Fans. Schade, dass der Gaul nun zur Schlachtbank muss... es gibt wahrlich schlechtere Pferde im Stall...

JR

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