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Various Artists - Luctus / Argharus: Sonitus Caeli Ardentis (Split)

Various Artists - Luctus / Argharus: Sonitus Caeli Ardentis (Split)
Stil: -1
VÖ: 13. März 2007
Zeit: 46:48
Label: Ledo Takas Records

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Das litauische Label Ledo Takas informiert uns mit dieser Split CD über den dort ansässigen Black Metal Underground. Die Wahl hierfür fiel auf Luctus und Argharus, die beide als hoffnungsvolle Nachwuchsbands gehandelt werden, so die Labelinfo.
Den Beginn macht Luctus mit insgesamt sechs Songs. Hier jedoch von einer Band zu sprechen, wäre etwas an der Realität vorbei. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein Ein-Mann-Projekt, das sich für Live-Gigs und für das Studio Sessionmusiker an Bord holt. Luctus, der einen Großteil seines Lebens in Italien verbrachte, zelebriert hier seine Version des Black Metals. Wobei hier eher die hyperschnelle Version geboten wird. Kalt, schnell und emotionslos, man kann es auch schon klinisch nennen. Die Produktion ist diesen Attributen angepasst worden und entsprechend drucklos geraten. Wobei der Eindruck durch den Drumsound noch verstärkt wird. Schnelles Geballer, das kaum den Fuß vom Gaspedal nimmt, lediglich kurze und vereinzelte groovende Parts sind zu vernehmen. Ansonsten klingen die Drums eher wie aus der Konserve als real eingespielt, wenn da mal nicht ein Herr Sasso hinter den Reglern gesessen hat (auch wenn ein Musiker "A." für die Drums im Bootleg aufgeführt wurde). Auch die Vocals schreien ständig verzerrt klinisch. Sehr industriell geratener Black Metal also, der nicht wirklich überzeugen kann.
Ganz anders dagegen deren Landsleute Argharus, die deutlich vom Tempo gemäßigter zu Werke gehen. Die Produktion ist hier um einiges druckvoller geraten, was man sofort nach den ersten Takten vernehmen kann. Die vier Songs klingen deutlich organischer als vorher noch Luctus. Ein Freund großer Worte sind Argharus jedoch nicht, jeder der Songs begnügt sich mit wenigen Textzeilen, die auch im Bootleg abgedruckt sind. Da hier jedoch in der litauischen Landessprache gesungen wird, hilft einem das auch nicht wirklich weiter. Doch zurück zur Musik. Die Songs sind variabel aufgebaut, mehrere Tempowechsel innerhalb der Songs und Auktuma (Vocals, Bass) keift sich dazu die Stimmbänder wund. Hier haben wir es mit rohem, vom Norden her bekanntem Black Metal zu tun, der abwechslungsreich gestaltet ist. Auch vor längeren Midtempoparts machen Argharus nicht halt und haben somit auf dieser Split-CD deutlich das schwarze Näschen vorn.

Ray

Ohne Wertung

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